Tierquäler in Grevenbroich 1 Spaziergängerin rettet jungen Hund aus Mülleimer
Marlies
Brancato ist entsetzt: "Unmöglich, wer entsorgt denn kleine Hunde in
einem Mülleimer?", fragt sich die Grevenbroicherin und schüttelt
verständnislos den Kopf.
Beim Spaziergang im Bend entdeckte sie einen
knuddeligen Welpen, den Unbekannte in einem Papierkorb geworfen hatten.
Die Hundefreundin hat das Tier in ihre Obhut genommen.
Marlies Brancato war "Am Türling" in Orken unterwegs,
als sie in der Nähe einer Schutzhütte ein leises Wimmern hörte.
Neugierig schaute die Grevenbroicherin nach und fand das gescheckte
Hündchen, das sich in einem mit Müll gefüllten Abfalleimer regte. Sofort
nahm sie den Welpen an sich, brachte ihn zum Tierarzt – dort wurde er
durchgecheckt. "Zum Glück geht es dem Tier sehr gut", sagt sie.
Tierheim Mönchengladbach: Diese Tiere suchen ein Zuhause
Für Marlies Brancato steht fest: Das etwa acht Monate
alte Weibchen will sie auf keinen Fall ins Tierheim geben. "Der Hund
bleibt bei mir", sagt sie. Mittlerweile hört er auf den Namen "Mimi".
Dass Vierbeiner in einem Abfalleimer entsorgt werden,
ist eher selten, erklärt Petra Rebel vom Oekovener Tierheim: "Solch
krasse Fälle sind uns kaum bekannt." Allerdings seien Hunde oder Katzen,
die nachts in Kartons vor dem Asyl abgestellt werden, schon Normalität.
"Durch den Online-Handel haben die Wegwerf-Tiere stark
zugenommen", beklagt Rebel: "So wurde schon ein Hund bei uns abgegeben,
der fünf Zentimeter größer war als im Internet beschrieben. Der
Besitzer beklagte sich, dass er damit zu groß für seine Wohnung sei." Die schönsten Happy-End-Geschichten aus dem Tierschutz lesen Sie bei pets.de, der Tierwelt von RP Online.
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