ngz-online.de Der Rhein-Kreis reagiert auf eine Studie des TÜV Rheinland, nach der das Trinkwasser in vielen öffentlichen Gebäuden in NRW stark durch Keime belastet ist. In 14 von 25 Proben habe es eine zu hohe Keimkonzentration gegeben, so der TÜV. Das nahm das Kreisgesundheitsamt zum Anlass, auch das Trinkwasser im Kreis zu testen. Erhöhte Keimzahlen fand der Kreis in den mikrobiologischen Untersuchungen in ein Prozent der Fälle. "Hier konnte die Verkeimung stets durch ein Spülen der Leitungen beseitigt werden. Fäkal-Keime wurden nie nachgewiesen", sagt Dr. Michael Dörr, Leiter des Kreisgesundheitsamts. mehr
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Donnerstag, 4. August 2011
Freitag, 10. Juni 2011
EHEC: Jetzt zehn bestätigte Fälle im Kreisgebiet
Zwei weitere EHEC-Erkrankungen im Rhein-Kreis Neuss meldet das Kreisgesundheitsamt. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle auf zehn. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Personen aus Neuss, die sich wahrscheinlich bei ihren Partnern angesteckt haben, die sich nach derzeitigem Kenntnisstand bei einem Aufenthalt in Norddeutschland infizierten. Beide Personen werden stationär behandelt.
Aber auch eine positive Nachricht kann das Kreisgesundheitsamt vermelden. Der am hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), der besonders schweren Form der Infektion, erkrankte Patient ist auf dem Weg der Besserung.
Die durchgeführten Stichproben des Kreisveterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes haben bei den beprobten Sprossen und anderen Lebensmitteln aus dem Rhein-Kreis Neuss bisher keinen EHEC-Nachweis ergeben.
Fragen zu EHEC beantwortet das Kreisgesundheitsamt.
Dr. Michael Dörr
Gesundheitsamt
02181 601-5300 (Telefon)
02181 601-5399 (Telefax)
michael.doerr@rhein-kreis-neuss.de
Gesundheitsamt/Bußgeldstelle
Auf der Schanze 1, 41515 Grevenbroich
2. Obergeschoss, Zimmer 216
Das Gebäude ist überwiegend für Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe zugänglich (Ausnahme: Verkehrslenkung). Eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden.
Aber auch eine positive Nachricht kann das Kreisgesundheitsamt vermelden. Der am hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), der besonders schweren Form der Infektion, erkrankte Patient ist auf dem Weg der Besserung.
Die durchgeführten Stichproben des Kreisveterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes haben bei den beprobten Sprossen und anderen Lebensmitteln aus dem Rhein-Kreis Neuss bisher keinen EHEC-Nachweis ergeben.
Fragen zu EHEC beantwortet das Kreisgesundheitsamt.
Ansprechpartner
Sollten noch Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte direkt telefonisch oder per E-Mail an:Dr. Michael Dörr
Gesundheitsamt
02181 601-5300 (Telefon)
02181 601-5399 (Telefax)
michael.doerr@rhein-kreis-neuss.de
Gesundheitsamt/Bußgeldstelle
Auf der Schanze 1, 41515 Grevenbroich
2. Obergeschoss, Zimmer 216
Das Gebäude ist überwiegend für Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe zugänglich (Ausnahme: Verkehrslenkung). Eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden.
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Samstag, 4. Juni 2011
Rhein-Kreis Neuss Achter EHEC-Fall im Rhein-Kreis
ngz-online.de Nachdem bisher im Rhein-Kreis Neuss sechs Fälle einer Infektion mit dem EHEC-Erreger registriert worden sind, wurden heute vom Kreisgesundheitsamt zwei weitere Fälle bestätigt.
"Bei den jetzt Betroffenen handelt es sich um zwei Frauen aus Neuss und Meerbusch. Die Betroffene aus Meerbusch wird zurzeit stationär behandelt", sagt Dr. Michael Dörr, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Insgesamt gibt es vier Patienten aus Neuss, zwei aus Kaarst, einen aus Korschenbroich und einen aus Meerbusch.
Fragen zu EHEC beantwortet das Kreisgesundheitsamt unter 02181-6015301.
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Freitag, 3. Juni 2011
Achter EHEC-Fall im Rhein-Kreis Neuss
Nachdem bisher im Rhein-Kreis Neuss sechs Fälle einer Infektion mit dem EHEC-Erreger registriert worden sind, wurden heute vom Kreisgesundheitsamt zwei weitere Fälle bestätigt.
"Bei den jetzt Betroffenen handelt es sich um zwei Frauen aus Neuss und Meerbusch. Die Betroffene aus Meerbusch wird zurzeit stationär behandelt", sagt Dr. Michael Dörr, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Insgesamt gibt es vier Patienten aus Neuss, zwei aus Kaarst, einen aus Korschenbroich und einen aus Meerbusch.
Fragen zu EHEC beantwortet das Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02181/601-5301.
"Bei den jetzt Betroffenen handelt es sich um zwei Frauen aus Neuss und Meerbusch. Die Betroffene aus Meerbusch wird zurzeit stationär behandelt", sagt Dr. Michael Dörr, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Insgesamt gibt es vier Patienten aus Neuss, zwei aus Kaarst, einen aus Korschenbroich und einen aus Meerbusch.
Fragen zu EHEC beantwortet das Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02181/601-5301.
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Donnerstag, 2. Juni 2011
EHEC: Kein Grund zur Panik
Seit dem 25. Mai hat sich nach Mitteilung des Kreisgesundheitsamtes die Zahl der bestätigten EHEC-Erkrankungen im Rhein-Kreis Neuss auf sechs erhöht. Im Gegensatz zum bundesweiten Trend überwiegt im Kreis die Anzahl der betroffenen Männer (vier).
Nach derzeitigen Erkenntnissen des Kreisgesundheitsamtes haben sich vier Betroffene die Infektionen mit großer Wahrscheinlichkeit bei einem Aufenthalt in Norddeutschland zugezogen, wo der Schwerpunkt des EHEC-Ausbruchsgeschehens liegt. Zwei von ihnen waren gemeinsam mit einer Reisegesellschaft in Lübeck. Das Kreisgesundheitsamt ermittelt derzeit die Anschriften der Mitreisenden.
"Ein hämolytisch-urämisches Syndrom - HUS - wurde jedoch bei keinem der sechs aktuellen Fällen im Rhein-Kreis Neuss festgestellt", betont der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Dr. Michael Dörr.
Die Übertragung des EHEC-Bakteriums erfolgt direkt oder indirekt vom Tier auf den Menschen. Als Reservior gelten Wiederkäuer, vor allem Rinder, Schafe und Ziegen. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt fäkal-oral wobei die Erregeraufnahme über den Kontakt mit Tierkot, über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser erfolgt, oder auch in Folge mangelnder Hygiene durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch (Schmierinfektion). Der Zeitraum zwischen der Infektion und den ersten Durchfallsymptomen beträgt durchschnittlich drei bis vier Tage. Derzeit suchen bundesweit Experten nach den Ursachen des EHEC-Ausbruchs.
Amtsarzt Dr. Dörr warnt trotz steigender Fallzahlen vor Panikmache. "Das Risiko einer EHEC-Infektion lässt sich vor allem durch Hygiene deutlich einschränken, insbesondere bei der Essenszubereitung". Lebensmittel wie Obst und Gemüse gut waschen. Fleisch und Fleischprodukte sollten gut durchgegart werden. Flächen und Gegenstände, Brettchen und benutzte Messer gründlich reinigen; vor und nach der Speisezubereitung Hände waschen – und natürlich nach dem Toilettengang sowie nach Tierkontakten.
Fragen zu EHEC beantwortet das Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02181/601-5301.
Nach derzeitigen Erkenntnissen des Kreisgesundheitsamtes haben sich vier Betroffene die Infektionen mit großer Wahrscheinlichkeit bei einem Aufenthalt in Norddeutschland zugezogen, wo der Schwerpunkt des EHEC-Ausbruchsgeschehens liegt. Zwei von ihnen waren gemeinsam mit einer Reisegesellschaft in Lübeck. Das Kreisgesundheitsamt ermittelt derzeit die Anschriften der Mitreisenden.
"Ein hämolytisch-urämisches Syndrom - HUS - wurde jedoch bei keinem der sechs aktuellen Fällen im Rhein-Kreis Neuss festgestellt", betont der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Dr. Michael Dörr.
Die Übertragung des EHEC-Bakteriums erfolgt direkt oder indirekt vom Tier auf den Menschen. Als Reservior gelten Wiederkäuer, vor allem Rinder, Schafe und Ziegen. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt fäkal-oral wobei die Erregeraufnahme über den Kontakt mit Tierkot, über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser erfolgt, oder auch in Folge mangelnder Hygiene durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch (Schmierinfektion). Der Zeitraum zwischen der Infektion und den ersten Durchfallsymptomen beträgt durchschnittlich drei bis vier Tage. Derzeit suchen bundesweit Experten nach den Ursachen des EHEC-Ausbruchs.
Amtsarzt Dr. Dörr warnt trotz steigender Fallzahlen vor Panikmache. "Das Risiko einer EHEC-Infektion lässt sich vor allem durch Hygiene deutlich einschränken, insbesondere bei der Essenszubereitung". Lebensmittel wie Obst und Gemüse gut waschen. Fleisch und Fleischprodukte sollten gut durchgegart werden. Flächen und Gegenstände, Brettchen und benutzte Messer gründlich reinigen; vor und nach der Speisezubereitung Hände waschen – und natürlich nach dem Toilettengang sowie nach Tierkontakten.
Fragen zu EHEC beantwortet das Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02181/601-5301.
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Mittwoch, 1. Juni 2011
Rhein-Kreis Neuss EHEC: Infizierten sich Patienten aus dem Kreis in Norddeutschland?
ngz-online.de Die Zahl der an dem aggressiven Darmbakterium EHEC erkrankten Menschen im Rhein-Kreis ist über das Wochenende auf fünf gestiegen. Vier von ihnen, so betonte Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky, waren kurz vor Ausbruch der Durchfallerkrankung in Norddeutschland. mehr
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Dienstag, 31. Mai 2011
Rhein-Kreis Neuss EHEC sorgt für viele Probleme
news894.de Der Darmkeim EHEC macht vielen Gemüsehändlern im Rhein-Kreis Neuss zu schaffen. Sie verzeichnen hohe Umsatzeinbußen, so der rheinische Einzelhandelsverband auf Anfrage. Unterdessen ist die Zahl der EHEC-Infektionen im Kreis weiter angestiegen. Dem Kreisgesundheitsamt sind jetzt fünf Fälle bei uns bekannt. Nach letzten Erkenntnissen sollen vier von ihnen vor kurzem noch in Norddeutschland gewesen sein - dem Schwerpunkt der EHEC-Infektionen.
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Freitag, 27. Mai 2011
Neue Hördatei des Gesundheitsamtes im Internet: Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
Auch im Juni wird die erfolgreiche Hördateireihe des Kreisgesundheitsamtes fortgesetzt. Amtsarzt Dr. Michael Dörr widmet sich dieses Mal Zahlen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Einerseits unterhaltsam erläutert er die Zeitspanne von 213 Minuten, welche dem täglichen Video- und Filmkonsum eines männlichen Jugendlichen entspricht. Andererseits werden die Auswirkungen eines exzessiven Medienkonsums drastisch vor Augen geführt. Als Beispiel für Letzteres gilt ein Bestseller-Roman von Jodi Picoult. Auch dessen Titel beinhaltet eine Zeitangabe, nämlich: "19 Minuten".
In nur vier Minuten lernt der Hörer das Spannungsfeld zwischen beiden Zeitangaben im Audio-Podcast ab dem 1. Juni kennen.
Links
In nur vier Minuten lernt der Hörer das Spannungsfeld zwischen beiden Zeitangaben im Audio-Podcast ab dem 1. Juni kennen.
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Riskantes Konsumverhalten Kreisgesundheitsamt bietet Selbstkontrolltraining an
Der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreisgesundheitsamtes bietet ab Juli ein Selbstkontrolltraining "SKOLL" für Jugendliche und Erwachsene mit riskantem Konsumverhalten an. Das Trainingsprogramm soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben, sich mit ihrem problematischen Konsum von Drogen, Alkohol, Tabak, Internet oder Glückspiel auseinanderzusetzen und alternative Verhaltensweisen zu entwickeln. "SKOLL" ist ein in den Niederlanden entwickeltes Trainingsprogramm zur Frühintervention bzw. Prävention und wird als Modellprojekt vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Das Training umfasst zehn Einheiten von jeweils 90 Minuten und wird wöchentlich durchgeführt. Die Treffen finden ab Mittwoch, 6. Juli jeweils von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr im Kreishaus Neuss statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen sind ab sofort und spätestens bis zum 22. Juni beim Sozialpsychiatrischen Dienst, Stephanie Meuter unter der Rufnummer 02131/928-5375 oder Nicole Schymitzek unter der Rufnummer 02131/928-5362 möglich. Die Teilnehmer werden dann zu einem persönlichen Informationsgespräch eingeladen.
Das Training umfasst zehn Einheiten von jeweils 90 Minuten und wird wöchentlich durchgeführt. Die Treffen finden ab Mittwoch, 6. Juli jeweils von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr im Kreishaus Neuss statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen sind ab sofort und spätestens bis zum 22. Juni beim Sozialpsychiatrischen Dienst, Stephanie Meuter unter der Rufnummer 02131/928-5375 oder Nicole Schymitzek unter der Rufnummer 02131/928-5362 möglich. Die Teilnehmer werden dann zu einem persönlichen Informationsgespräch eingeladen.
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Donnerstag, 26. Mai 2011
Neuss Drei Fragen an die stellvertretende Leiterin des Kreisgesundheitsamts
wz-newsline.de Das Kreisgesundheitsamt hat den zweiten Infektionsfall mit dem EHEC-Erreger bestätigt. Dr. Maria Eisenhuth, die stellvertretende Leiterin des Amtes, warnt vor Panik. WZ: Wie beurteilen Sie die Lage im Rhein-Kreis? Dr. Maria Eisenhuth: Es gibt nicht viele Fälle: zwei bestätigte,... mehr
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Mittwoch, 25. Mai 2011
Erster EHEC-Darminfekt im Rhein-Kreis Neuss - Zum Schutz vor allem auf Hygiene achten
Nachdem in Nordrhein-Westfalen die Zahl der Infektionen mit dem EHEC-Erreger angestiegen ist, wurde jetzt auch im Rhein-Kreis Neuss der erste Fall registriert, allerdings ohne schweren Verlauf. "Der betroffene Mann wird stationär behandelt und befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung", berichtet Dr. Maria Eisenhuth, Stellvertretende Leiterin des Kreisgesundheitsamtes. Die Lebensumstände des Erkrankten ließen den Schluss zu, dass er sich vermutlich nicht im Rhein-Kreis Neuss infiziert habe.
Typische Symptome einer EHEC-Infektion sind zunächst wässriger, später blutiger Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und starke Bauchschmerzen. Wer darunter leidet, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Wer sich vor dem EHEC-Keim schützen will, sollte vor allem auf Hygiene achten. Lebensmittel wie Salat und Gemüse gut waschen. Fleisch und Fleischprodukte sollten gut durchgegart werden. Brettchen und Messer gründlich spülen; vor und nach der Speisezubereitung Hände waschen - und natürlich nach dem Gang zur Toilette sowie nach Tierkontakten. "Das Bakterium kann lebensgefährlich sein, daher sind diese Vorsichtsmaßnahmen sehr wichtig", erklärt Amtsärztin Eisenhuth.
Fragen zum EHEC-Keim beantwortet das Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02181/601-5301. Umfassende Informationen im Internet bieten die Seiten des Robert-Koch-Instituts.
LinksDer Rhein-Kreis Neuss ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden (Hilfe).
Typische Symptome einer EHEC-Infektion sind zunächst wässriger, später blutiger Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und starke Bauchschmerzen. Wer darunter leidet, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Wer sich vor dem EHEC-Keim schützen will, sollte vor allem auf Hygiene achten. Lebensmittel wie Salat und Gemüse gut waschen. Fleisch und Fleischprodukte sollten gut durchgegart werden. Brettchen und Messer gründlich spülen; vor und nach der Speisezubereitung Hände waschen - und natürlich nach dem Gang zur Toilette sowie nach Tierkontakten. "Das Bakterium kann lebensgefährlich sein, daher sind diese Vorsichtsmaßnahmen sehr wichtig", erklärt Amtsärztin Eisenhuth.
Fragen zum EHEC-Keim beantwortet das Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02181/601-5301. Umfassende Informationen im Internet bieten die Seiten des Robert-Koch-Instituts.
LinksDer Rhein-Kreis Neuss ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden (Hilfe).
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Dienstag, 24. Mai 2011
Rhein-Kreis Neuss EHEC-Erkrankter aus Kaarst
Auch im Kreisgebiet hat es jetzt einen ersten EHEC-Erkrankten gegeben. Laut Kreisgesundheitsamt handelt es sich um einen Mann aus Kaarst, dem es inzwischen aber wieder besser gehen soll. Bundesweit gibt es derzeit über 400 bestätigte und Verdachtsfälle. Eine 83 jährige Frau aus Niedersachsen und eine junge Frau aus Bremen sollen an dem gefährlichen Darmkeim bereits verstorben sein. Die Infektion löst einen schweren Durchfall aus. Auch die Nieren können beschädigt werden. Wie der Keim übertragen wird, ist noch nicht endgültig klar. Ärzte vermuten aber über ungeschwaschenes Obst oder Gemüse.
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Mittwoch, 11. Mai 2011
Kreisgesundheitdezernent ergreift die Initiative: Kampf dem Koma-Saufen
Erschreckende Ergebnisse zum Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen lieferte eine groß angelegte Studie des Kreisgesundheitsamtes zur Kinder- und Jugendgesundheit im Rhein-Kreis Neuss aus dem vergangenen Jahr. Rund die Hälfte der mehr als 1 100 befragten Kinder und Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren gaben an, regelmäßig Alkohol zu trinken. Insbesondere praktizieren immer mehr Jugendliche das so genannte Koma-Saufen. Das zeigen auch die Statistiken der Krankenhäuser im Kreisgebiet. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung eingeliefert wurden, stieg von 32 im Jahr 2000 auf 135 im Jahr 2008.
Aufgrund der alarmierenden Zahlen sieht Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky höchsten Handlungsbedarf und hat sich in einem Brief an die Gesundheitsministerin des Landes NRW, Barbara Steffens, gewandt. Mankowsky hebt in dem Schreiben hervor, dass Prävention und Aufklärung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einen hohen Stellenwert haben. Der Rhein-Kreis Neuss als anerkanntes Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendgesundheit beim Gesunde Städte-Netzwerk Deutschland sei in diesem Bereich beispielsweise mit dem so genannten PrEventmobil auf Straßenfesten, Schulfeiern und Schützenfesten im Einsatz. Aufklärung zum Thema Alkohol werde auch rund um einem alkoholfreien Cocktail-Stand vermittelt. "Ich befürchte jedoch, dass derartige Maßnahmen alleine nicht ausreichen. Sicherlich trägt die allgemeine Verfügbarkeit von Alkohol rund um die Uhr mit zur Problematik bei", so der Kreisgesundheitsdezernent, der auch Mitglied des Sprecherrats des Gesunde Städte Netzwerks ist. In seinem Brief knüpft Mankowsky an eine Regelung in Baden-Württemberg an. Seit vergangenem Jahr gilt dort ein Verbot für den Verkauf von Alkohol an Tankstellen und Kiosken ab 22 Uhr. Mankowsky: "Ich würde mich sehr freuen, wenn es im Lande Nordrhein-Westfalen ebenfalls gelingen könnte, parteiübergreifend eine entsprechende Initiative zu starten."
Aufgrund der alarmierenden Zahlen sieht Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky höchsten Handlungsbedarf und hat sich in einem Brief an die Gesundheitsministerin des Landes NRW, Barbara Steffens, gewandt. Mankowsky hebt in dem Schreiben hervor, dass Prävention und Aufklärung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einen hohen Stellenwert haben. Der Rhein-Kreis Neuss als anerkanntes Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendgesundheit beim Gesunde Städte-Netzwerk Deutschland sei in diesem Bereich beispielsweise mit dem so genannten PrEventmobil auf Straßenfesten, Schulfeiern und Schützenfesten im Einsatz. Aufklärung zum Thema Alkohol werde auch rund um einem alkoholfreien Cocktail-Stand vermittelt. "Ich befürchte jedoch, dass derartige Maßnahmen alleine nicht ausreichen. Sicherlich trägt die allgemeine Verfügbarkeit von Alkohol rund um die Uhr mit zur Problematik bei", so der Kreisgesundheitsdezernent, der auch Mitglied des Sprecherrats des Gesunde Städte Netzwerks ist. In seinem Brief knüpft Mankowsky an eine Regelung in Baden-Württemberg an. Seit vergangenem Jahr gilt dort ein Verbot für den Verkauf von Alkohol an Tankstellen und Kiosken ab 22 Uhr. Mankowsky: "Ich würde mich sehr freuen, wenn es im Lande Nordrhein-Westfalen ebenfalls gelingen könnte, parteiübergreifend eine entsprechende Initiative zu starten."
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Dienstag, 3. Mai 2011
Grevenbroich Nagerkot im Kindergarten gefunden
ngz-online.de Ungebetene Besucher haben im Kindergarten Hartmannweg Spuren hinterlassen: Nager-Kot beschäftigt Stadtverwaltung und Kreisgesundheitsamt, "Erzieherinnen fanden in den Räumen Nagerkot, der aussieht wie dunkle Reiskörner. Wir haben sofort reagiert und Maßnahmen ergriffen", schildert Jugendfachbereichsleiterin Birgit Schikora. "Der Kot stammt von Mäusen oder Ratten, genau wissen wir es noch nicht", erklärt Kreisgesundheitsamtsleiter Michael Dörr. "Die Tiere können Krankheitserreger – Viren und Bakterien – ausscheiden, und das kann zu Erkrankungen führen. Aus unserer Sicht besteht zurzeit aber keine Gesundheitsgefährdung, weil wir keine Hinweise auf solche Erkrankungen – etwa Salmonellen oder Hanta-Virus – haben", so Dörr. Der Kindergarten, zugleich Familienzentrum, könne weiter geöffnet bleiben. mehr
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