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Donnerstag, 23. Oktober 2014

POL-NE: Einbruch in Sportlerheim

presseportal.de
Rommerskirchen (ots) - Bislang unbekannte Täter verschafften sich zwischen Montag (20.10.), 22 Uhr, und Dienstag (21.10.), 16:40 Uhr, gewaltsam Zutritt zu den Umkleiden auf der Sportanlage an der Stephanusstraße im Ortsteil Hoeningen. Sie brachen ein rückwärtiges Fenster auf und kletterten dadurch in die dahinter gelegenen Umkleidekabinen. Sie durchsuchten die angrenzenden Räume und entwendeten nach ersten Erkenntnissen einen Laubbläser und diverse Werkzeuge.
Die ermittelnde Polizei sucht Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Hinweise an die 02131-3000.

Dienstag, 21. Oktober 2014

POL-NE: Einbruch in Tankstelle - Dunkle Limousine flüchtig

presseportal.de
Rommerskirchen (ots) - In der Nacht zum Samstag (18.10.) drangen unbekannte Einbrecher in den Verkaufsraum einer Tankstelle auf der Venloer Straße ein. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hebelten sie die Eingangstür auf. Die Täter packten dann eine unbestimmte Anzahl an Zigaretten ein und flüchteten vom Tatort. Gegen 03:45 Uhr erhielt die Polizei über einen Anwohner Kenntnis vom Vorfall. Der Zeuge hatte einen Knall wahrgenommen und dann eine dunkle Limousine vom Tankstellengelände in Richtung Mariannenpark flüchten sehen.
Im Fahrzeug saßen mehrere dunkel gekleidete Personen.
Eine Fahndung durch die Polizei verlief bislang ohne Erfolg.
Hinweise zu dem Fahrzeug oder sonstigen Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in Neuss unter der Telefon 02131 3000 entgeg

Samstag, 18. Oktober 2014

POL-NE: Polizei sucht schwarzes Auto nach Verkehrsunfall mit Fahrradfahrer

presseportal.de
Rommerskirchen (ots) - Ein 52-jähriger Fahrradfahrer aus Rommerskirchen fuhr am Freitag (17.10.), gegen 12:20 Uhr, auf der Kirchstraße in Richtung Giller Straße. In Höhe der Einmündung Doktorgasse streifte ihn ein Auto beim Überholvorgang. Der Radfahrer stürzte und verletzte sich dabei schwer. Der Fahrer des Pkw hielt nicht an, sondern entfernte sich in Richtung Giller Straße. Zeugen verständigten die Polizei und Rettungskräfte. Der 52-Jährige wurde vor Ort medizinisch versorgt und anschließen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei nahm den Unfall auf. Sie sucht nun nach dem Fahrer oder der Fahrerin des beteiligten Autos. Es soll sich um einen schwarzen Geländewagen oder eine schwarze Geländelimousine gehandelt haben.
Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zu dem beteiligten Kraftfahrzeug machen können melden sich bitte unter der 02131-3000 bei der Polizei.

Samstag, 27. September 2014

POL-NE: Lkw geriet in Brand

presseportal.de Rommerskirchen (ots) - Feuerwehr und Polizei erhielten am Donnerstagabend (25.09) gegen 22:35 Uhr Kenntnis über einen brennenden Lkw auf der Rathausstraße. Bei Eintreffen der Kräfte wurde festgestellt, dass das Führerhaus eines abgestellten Kühllasters in Flammen stand. Durch die Hitzeentwicklung wurde zudem ein Imbisswagen in Mitleidenschaft gezogen, der neben dem Lkw abgestellt war. Die Feuerwehr Rommerskirchen brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen auf andere Pkw verhindern. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Da die Brandursache nicht feststeht, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.(Th.)

Mittwoch, 10. September 2014

POL-NE: Unbekannte brachen 3er BMW auf - Polizei fahndet nach flüchtigem Duo

presseportal.de
Rommerskirchen (ots) - Am frühen Dienstagmorgen (09.09.), gegen 04:30 Uhr, erhielt die Polizei über einen aufmerksamen Bewohner der Pfarrer-Kemper-Straße den Hinweis auf zwei verdächtige Personen. Der Zeuge war durch Scheibenklirren auf das Duo aufmerksam geworden. Er beobachtete die beiden Männer, wie sie an der offenstehenden Tür eines geparkten 3er BMW hantierten. Unmittelbar nachdem der Zeuge die Polizei informiert hatte, flüchteten die beiden Männer in Richtung Pfarrer-Aumüller-Straße. Das Lenkrad samt Airbag hatten sie bereits ausgebaut, ließen es aber im Fußraum zurück. Eine Fahndung nach den Flüchtigen, beide trugen helle Kleidung und waren etwa 20 Jahre alt, verlief bislang ohne Erfolg.
Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Tatortbereich gemacht haben oder Hinweise auf die Identität der flüchtigen Personen geben können, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131 3000 in Verbindung zu setzen.

POL-NE: Wohnungseinbrecher nutzen Gartenarbeiten der Bewohner aus

presseportal.de
Rommerskirchen (ots) - Am Montag (08.09.) drangen Wohnungseinbrecher unbemerkt von den Bewohnern in ein Einfamilienhaus auf der Giller Straße ein. Dabei nutzten die Täter offensichtlich eine günstige Gelegenheit, als die Bewohner mit Gartenarbeiten beschäftigt waren. Die Tatzeit lag zwischen 15:00 Uhr und 19:15 Uhr. Die Beute bestand aus Schmuck und Bargeld. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Einbruch aufgenommen.
Sie bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im Tatortbereich gemacht haben, sich unter 02131 3000 zu melden.

Samstag, 30. August 2014

POL-NE: Geparktes Auto am Bahnhof Rommerskirchen beschädigt - wem gehört der Wagen?

presseportal.de
Rommerskirchen (ots) - Eine 21-jährige Grevenbroicherin erschien am Donnerstag (28.8.) auf der Polizeiwache und gab an, sie habe gegen 14:30 Uhr ein parkendes Auto am Bahnhof in Rommerskirchen beschädigt. Beim Rangieren stieß sie mit ihrem schwarzen Hyundai gegen die hintere rechte Ecke des links neben ihr abgestellten Wagens. Sie versäumte es leider, sich das Kennzeichen zu merken und weiß nur, dass es sich um einen blauen Kleinwagen handelte.
Die Polizei sucht nun nach dem Halter des beschädigten Autos und bittet ihn, sich unter der Telefonnummer 02131-3000 zu melden.

Freitag, 29. August 2014

POL-NE: Einbruchsversuch in Rathaus

presseportal.de
Rommerskirchen (ots) - Am frühen Donnerstagmorgen (28.8.), um 2:55 Uhr, versuchten bislang unbekannte Täter, sich gewaltsam Zutritt zum Rathaus auf der Bahnstraße zu verschaffen. Sie warfen mit einem Pflasterstein eine Scheibe auf der Rückseite des Gebäudes ein. Hierdurch lösten sie Alarm aus. Vermutlich war dies der Grund warum sie ohne Beute das Weite suchten. Kurz darauf erschienen nämlich schon die Polizei und ein Verantwortlicher der Kommunalverwaltung vor Ort. Fahndungsmaßnahmen nach den Flüchtigen führten nicht zum Erfolg.
Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen auf. Gesucht werden Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben. Hinweise bitte an die 02131-3000.

Donnerstag, 3. Juli 2014

POL-NE: Motorradfahrer verletzte sich beim Sturz schwer

presseportal.de
Rommerskirchen (ots) - Am Dienstagabend (01.07.), gegen 18:05 Uhr, befuhr ein 44-jähriger Kölner mit seinem Krad die B 59n in Richtung Köln. In einer Linkskurve geriet er aus bislang nicht bekannten Gründen auf den rechten Grünstreifen und stürzte. Dabei verletzte sich der Kradfahrer schwer. Die Besatzung eines Rettungswagens fuhr ihn in ein Krankenhaus. Seine schwer beschädigte Yamaha ließ die Polizei abschleppen.

Donnerstag, 19. Juni 2014

POL-NE: Probefahrt endet im Krankenhaus

presseportal.de Rommerskirchen (ots) - Am Mittwoch, dem 18.06.2014 um 15:40 Uhr kam es in Rommerskirchen auf der Venloer Straße zu einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person. Eine 53jährige Frau aus Köln hatte sich in einem Autohaus auf der Venloer Straße ein Motorrad für eine Probefahrt ausgeliehen. Unmittelbar nach Verlassen des Geländes berührte sie den Außenspiegel eines geparkten PKW und kam dadurch auf der Fahrbahn zu Fall. Dabei zog sie sich eine schwere Beinverletzung zu und musste mittels Rettungswagen dem Krankenhaus in Grevenbroich zugeführt werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 6000 EUR geschätzt.

Montag, 19. Mai 2014

Rommerskirchen 0 Familienlauf mit viel politischer Prominenz

Mit der zweiten Auflage ihres Familienlaufs ging die CDU jetzt auf die Zielgerade des Wahlkampfs. 60 Teilnehmer und viel parteipolitische Prominenz tummelten sich am Sportplatz und an der benachbarten Grillhüte. Von Sebastian Meurer
"Die Truppe hat mir im Bundestagswahlkampf geholfen. Für mich ist es daher eine Ehrensache, Michael Willmann und seine Mannschaft in ihrem Kommunalwahlkampf zu unterstützen", sagte Bundesgesundheitsminster Hermann Gröhe, der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete. "Ich glaube, wir haben wirklich gute Chancen", zeigte sich Gröhe mit Blick auf die Wahl am kommenden Sonntag überzeugt.
Die CDU habe "einen starken Kandidaten" und habe in der jüngeren Vergangenheit "ein gutes Miteinander entwickelt", attestierte Gröhe seinen Rommerskirchener Parteifreunden. Auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke machte bei seiner Tour durch den Kreis ebenso einen Abstecher in Nettesheim wie sein Stellvertreter Jürgen Steinmetz. Angesichts der Terminfülle der beiden musste die CDU indes darauf verzichten, sie auch als Läufer zu erleben. Mit seinem aktuellen Laufpensum ist der Landrat nicht zufrieden. "Es ist zu wenig", meinte Hans-Jürgen Petrauschke.
Die aktiven Läufer konnten sich verschiedene Distanzen aussuchen. Vom Sportplatz ging es entlang des Bahndamms, wobei Markus Hannen sich auf der sechs Kilometer langen Strecke in 23 Minuten und 38 Sekunden knapp vor Jan Schütt behaupten konnte, der sechs Sekunden länger brauchte. Bei den Frauen gewann Nada Balzer in 29 Minuten und zwölf Sekunden. Auf der drei Kilometer langen Strecke machte Frank Karbach das Rennen in knapp über 13 Minuten und konnte damit Vorjahressieger Andreas Dommecke auf den zweiten Rang verweisen. Die Jugendwertung gewann Luke Schlattmann.
Michael Willmann bedauerte, dass beim Familienlauf diesmal weniger Kinder und Jugendliche dabei waren als noch bei der Premiere vor einem Jahr. Ein Grund: Viele Kinder der benachbarten Gemeinschaftsgrundschule waren wegen eines Gesangswettbewerbs unterwegs. Eine Woche vor der Entscheidung der Wähler, ob er oder der SPD-Kandidat Martin Mertens neuer Bürgermeister wird, zeigte sich Willmann zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Wahlkampfs. "Das meiste ist geschafft, nun stehen noch einige Hausbesuche an", sagte er. Den letzten "Großtermin" bildet am Freitag ein Nachbarschaftstreffen beim Widdeshovener Ratskandidaten Martin Drees. Die CDU wird sich am Wahlabend auf Gut Hermeshof treffen, wo sie Willmann im Januar zum Bürgermeisterkandidaten gewählt hatte.
Quelle: NGZ

Sonntag, 11. Mai 2014

POL-NE: Vorfahrt missachtet

presseportal.de
Rommerskirchen (ots) - Am Freitag (09.05.2014), um 17:29 Uhr, ereignete sich in Rommerskirchen ein Verkehrsunfall bei dem zwei Personen verletzt wurden.
Zur Unfallzeit befuhr ein 45-jähriger Grevenbroicher mit seinem Pkw die L 375 aus Richtung Neurath kommend in Fahrtrichtung Oekhoven. An der Kreuzung B 59 / L 375 missachtete er nach Zeugenangaben die Vorfahrt einer 19-jährigen Fahrzeugführerin aus Rommerskirchen. Diese war mit ihrem Pkw auf der B 59 in Richtung Allrath unterwegs. Durch die Wucht der Kollision geriet ihr Fahrzeug außer Kontrolle und schleuderte über den Kreuzungsbereich hinaus bis in den Grünstreifen. Die junge Frau trug schwere Verletzungen davon, wurde einem Krankenhaus zugeführt und verblieb dort stationär. Der 45-jährige Grevenbroicher wurde leicht verletzt und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung verlassen.
Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die L 375 zeitweise gesperrt; der Verkehr auf der B 59 wurde einspurig an der Unfallstelle vorbei geführt.
Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 13.000,- Euro beziffert.(KL)

Samstag, 3. Mai 2014

Rommerskirchen 0 Grüne und Jäger liefern sich Rededuell

| 00.00 Uhr
Rommerskirchen
Grüne und Jäger liefern sich Rededuell
Rommerskirchen: Grüne und Jäger liefern sich Rededuell
Der Grüne Jupp Kirberg (links) und Hubertus Velder von der Kreisjägerschaft vertreten komplett unterschiedliche Positionen zum Jagdrecht. Dennoch setzten sie sich jetzt zur Diskussion an einen Tisch. FOTO: JAZYK
Rommerskirchen. Mit kritischen Äußerungen in seiner Haushaltsrede hatte Jupp Kirberg (Bündnis 90/Die Grünen) kürzlich nicht zum ersten Mal die Jäger gegen sich aufgebracht (die NGZ berichtete). Der grüne Fraktionschef hatte ein Jagdverbot für alle gemeindeeigenen Freiflächen inklusive des Bahndamms und die Auflösung der entsprechenden Verträge mit der Jägerschaft gefordert. Deren empörte Reaktion blieb nicht aus, wobei Kirberg sich fehlinterpretiert fühlte. Von Sebastian Meurer
Zu einem klärenden Gespräch kam es jetzt bei der Fraktionssitzung der Grünen: Hubertus Velder, stellvertretender Vorsitzender der Kreisjägerschaft, hegt "die ganz große Sorge, dass unser Reviersystem nicht mehr funktioniert, wenn das so kommen sollte". In der engagiert geführten Diskussion konnten die Kontrahenten einander zwar nicht überzeugen, ihre strittigen Positionen markierten sie dafür in unmissverständlicher Deutlichkeit, ohne dass der Gesprächsfaden damit für die Zukunft abgerissen wäre.
Strittig ist zwischen den beiden nahezu alles, was die Jagd angeht. Dies beginnt schon mit der Interpretation des Landesjagdgesetzes: Laut Hubertus Velder könnte die Gemeinde auf der Grundlage des Gesetzes eigene Jagdbezirke nur bei zusammenhängenden Flächen in einer Größe von 75 Hektar einrichten. Dies sei angesichts des Fehlens solcher Flächen de facto nicht möglich, so Velder. Jupp Kirberg betonte, dass es vor allem seine Absicht gewesen sei, Anstöße zu geben: "Es geht lediglich darum, dass man neu darüber nachdenkt." Sorge bereitet ihm, dass im Gemeindegebiet "im Lauf der beiden letzten Jahrzehnte der Kiebitz verschwunden ist, Fasane, Feldhasen, Wildkaninchen kaum noch zu finden sind, Lerchen und Feldsperlinge seltener wurden und Greifvögel hier kaum noch nisten". Von Hege sei in der Gemeinde kaum etwas zu spüren. "Hege ist auch nicht allein das Abschießen von Füchsen, die umso schneller durch Nachwuchs für Ausgleich sorgen", betonte Kirberg.
Velder fragte, wer für Wildschäden aufkommen solle: Gebe es das bisherige System nicht mehr, würden diese Kosten der Allgemeinheit aufgebürdet. Wildschweine etwa könnten leicht Schäden in Höhe von mehreren 10 000 Euro verursachen. "Jeder kann sich für ein paar Euro versichern, so dass die Jagd nicht mehr nötig ist", konterte Kirberg.
Bei allen Änderungen des Jagdgesetzes unstrittig sei das bisherige Reviersystem, betonte Hubertus Velder. Die Jagdpacht sei dessen fester Bestandteil. Jupp Kirberg hielt dagegen, dass es für das etwas über neun Kilometer lange Teilstück des Bahndamms, das der Gemeinde gehört, neun Pächter gebe - aus seiner Sicht eindeutig zu viele. Velder gilt dagegen: "Aus dem, was privat im Großen und Ganzen richtig gemacht wird, sollte sich der Staat heraushalten." Auch an starken Worten herrschte kein Mangel. Während für Kirberg die Jäger als "Staat im Staate" agieren, hat für Velder das von den Pächtern seit Jahrzehnten ausgeübte Pachtrecht den Status eines Eigentumsrechts erlangt. Das Bürgertum habe Jahrhunderte lang gegen Adel und Kirche für das Jagdrecht gestritten, das ihm nach dem Willen der Grünen nun genommen werden soll, kritisierte Velder.
Quelle: NGZ

POL-NE: Geschwindigkeitskontrollen in Rommerskirchen

presseportal.de Rommerskirchen (ots) - Der Verkehrsdienst der Polizei des Rhein-Kreises Neuss führte in am Mittwoch (30.04.) in Rommerskirchen auf der Landstrasse 375 Geschwindigkeitskontrollen durch. In der Zeit von 16.30 - 20.30 wurden in Höhe des Bongarder Hofes insgesamt 109 Verkehrsteilnehmer mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen. 45 Fahrzeugführer waren mit mehr als 20 Km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gemessen worden. Diese Autofahrer müssen mit einer Anzeige und einem Bußgeld rechnen. Gegen 7 Schnellfahrer wird es ein Fahrverbot geben. Mit 130 km/h wurden dabei zwei unrühmliche "Tagessieger" mit einem Pkw und einem Krad anstelle der erlaubten 70 km/h außerhalb der geschlossenen Ortschaft gemessen. Die Betroffenen erwarten nun 4 Punkte in Flensburg, eine Geldbuße von ca. 240,- EUR sowie ein Fahrverbot von 1 Monat. Das Ergebnis zeigt wieder einmal: Nach wie vor wird zu schnell gefahren. Dadurch werden schwerste Verletzungen bei Unfällen in Kauf genommen. Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss wird auch weiterhin überall da wo zu schnell gefahren wird, ihre Geschwindigkeitsmessungen fortsetzen.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Rommerskirchen 2 0 Autos sollen auf Schützenplatz parken

Fußballfans, die die Spiele der DJK Eintracht Hoeningen besuchen, sollen künftig auf dem nah gelegenen Ramrather Schützenplatz parken können. Darauf verständigte sich jetzt der Rat in seiner letzten Sitzung dieser Wahlperiode. Das zumeist nur während des Mitte Juni gefeierten Schützenfests von Ramrath-Villau genutzte Gelände brachte Bürgermeister Albert Glöckner angesichts eines von der CDU gestellten Antrags ins Gespräch, den Martin Drees und Gerhard Heyner initiiert hatten. Demnach soll geprüft werden, ob vor dem Fußball- und dem benachbarten Tennisplatz an der Stephanusstraße reguläre Parkplätze geschaffen werden könnten. Parkmöglichkeiten gibt es dort zwar seit Jahrzehnten, doch insbesondere bei schlechtem Wetter ist das Parken in dem naturbelassenen Waldstück nicht das reine Vergnügen. Von Sebastian Meurer und Carina Wernig
 
Bislang bessert die Gemeinde die Zufahrten zu den auf einer Anhöhe liegenden Sportplätzen im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht aus. Sie komplett mit einem Straßendeckenzug zu versehen, würde gut 70 000 Euro kosten. Die mag die Gemeinde nicht allein übernehmen und will daher vor einer Entscheidung etwaige Fördermöglichkeiten prüfen. Bei den Politikern stieß dies auf einhellige Zustimmung.
Heftigen Streit gab es jedoch angesichts der Frage, inwieweit das Vorgehen von Drees und Heyner mit der DJK Eintracht abgesprochen war. Sowohl SPD als auch die UWG sahen in dem CDU-Antrag ein Wahlkampfmanöver. UWG-Fraktionschefin Ulrike Sprenger meinte, dass der Verein sich unmittelbar an die Gemeinde gewendet hätte, "wenn er ein Problem gehabt hätte". Laut SPD-Chef Johannes Strauch sei der CDU-Vorstoß mit den Fußballern nicht abgesprochen gewesen. Für die CDU konterte unter anderem Fraktionschef Stephan Kunz, dass dies sehr wohl der Fall gewesen sei. Der Streit eskalierte zunehmend: Bei der hitzigen Diskussion vergriff sich Strauch gegenüber Antragsteller Drees in der Wortwahl, worauf Bürgermeister Glöckner einschritt und sich um Ausgleich bemühte. Nach einer Sitzungsunterbrechung entschuldigte sich Strauch öffentlich bei Drees, der die Entschuldigung annahm.
Auf Anfrage der NGZ bestätigte gestern Helmut Wiechert, Präsident der DJK Hoeningen, dass ihn Martin Drees telefonisch von dem Antrag informiert habe. Der Verein sei allerdings in dessen Ausarbeitung nicht einbezogen gewesen.
Schon 2005 hatte die DJK Eintracht bei der Gemeinde die Schaffung von Parkplätzen beantragt. Die konnte bei der Unteren Landschaftsbehörde die Befreiung von den Festsetzungen des Landschaftsschutzes erreichen. Das Gelände gilt als Waldfläche. Wie Baudezernent Hans-Josef Schneider den Rat informierte, habe sich der Verein damals bereiterklärt, die Plätze in eigener Regie anzulegen. Was nicht geschehen ist, denn bei den Fußballern gab es neue Prioritäten mit Klubheim und Kunstrasen. Seither wurden die Parkplätze nicht mehr eingefordert.
Quelle: NGZ

Freitag, 25. April 2014

Rommerskirchen 2 Entscheidung über den neuen Bürgermeister fällt am 25. Mai

Da nur zwei Kandidaten antreten, gibt es keine Stichwahl. Fünf Parteien wollen in den Rat. Von Carina Wernig
In Rommerskirchen wird der Stimmzettel bei den Kommunalwahlen am 25. Mai übersichtlich aussehen. Dort bewerben sich fünf Parteien um Sitze im Gemeinderat: SPD, CDU, UWG, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP. Das sind die auch 2009 nach der Ratswahl dort vertretenen Parteien - bis zum Wechsel der beiden FDP-Ratsfrauen Eva Alice Oßwald und Christa Haase zur CDU, bei dem sie ihre Mandate mitnahmen, wodurch die FDP aktuell keine Vertreter im Gemeinderat hat. Die Sitz-Verteilung sieht zurzeit so aus: CDU 14, SPD 13, UWG 3, Grüne 2. Neuere Parteien wie Linke, AfD oder Piraten treten in Rommerskirchen nicht an.
Die mit 39,8 Prozent stärkste Fraktion von 2009, die SPD, stellt auch den Bürgermeister: Albert Glöckner konnte sich vor fünf Jahren mit 66,9 Prozent gegen seinen Herausforderer Wolfgang Könen (CDU) durchsetzen. Nach 15 Jahren an der Spitze der Gemeinde hat der 65-Jährige im vorigen Jahr den Weg zu gemeinsamen Bürgermeister- und Ratswahlen freigemacht, indem er seinen Rücktritt erklärte.
Im Gegensatz zu Dormagen, wo sich vier Kandidaten um das Bürgermeister-Amt bewerben, was eine Stichwahl am 15. Juni wahrscheinlich macht, bei der die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen noch einmal gegeneinander antreten, fällt in Rommerskirchen die Bürgermeister-Entscheidung bereits am 25. Mai: Mit Martin Mertens (SPD) und Michael Willmann (CDU) gehen nur zwei Kandidaten ins Rennen um das Amt des Verwaltungs-Chefs. Da ist keine Stichwahl mehr nötig. SPD-Kandidat Mertens wird auch von UWG, Grünen und FDP unterstützt, die mit der SPD die so genannte "Bürgermeister-Mehrheit" im Rat bildeten.

Kurioserweise stehen direkte Nachbarn zur Wahl des Rathaus-Chefs: Martin Mertens (31) und Michael Willmann (46) leben am Veilchenweg in Nettesheim Haus an Haus. Mertens, seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag NRW und Büroleiter von Ibrahim Yetim MdL (SPD), ist Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat und außerdem Kreistagsabgeordneter. Seine Doktorarbeit hat er abgegeben. CDU-Konkurrent Michael Willmann ist Lehrer für Französisch und Sport am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim. Zuvor war er als Polizist und Diplom-Verwaltungswirt tätig. Willmann, Parteivorsitzender der CDU in Rommerskirchen, ist bisher kein Ratsmitglied.
Eins der drängendsten Themen ist die Finanzsituation: Standen 2009 noch knapp zwei Millionen Euro in der Ausgleichsrücklage zur Verfügung, ist sie seit Ende 2012 aufgezehrt. Die Gemeinde konnte den Haushalt 2013 und 2014 nur durch einen Griff in die Allgemeine Rücklage ausgleichen, wodurch ein Haushaltssicherungskonzept verhindert wurde. Allerdings konnte 2014 mit rund einer halben Million Euro weniger Geld (23 Prozent) als noch 2013 entnommen werden. Neben Finanzkonzepten sind Infrastruktur zu erhalten und zu verbessern, Neubürger und Unternehmen zum Zuzug nach Rommerskirchen zu überzeugen, die wichtigsten Themen der nächsten Jahre.
Quelle: NGZ

Donnerstag, 24. April 2014

Rommerskirchen 0 Wie aus vielen Zetteln ein Roman entsteht

Rommerskirchen Bücher nur noch im Duett zu schreiben, stand für Sigrid Konopatzki und Sylvia Filz fest, als 2010 ihr erster gemeinsamer Roman "Ohne (m)ein Eis sage ich nix" erschienen war. Die Entscheidung ist den Autorinnen offenbar gut bekommen. Von Sebastian Meurer
 
Unter dem Titel "Schlag zu und fühl dich wohl" ist nun im Essener Traumstunden-Verlag ihr fünftes Buch erschienen. Schon die Kurzgeschichtensammlung "Rundumschlag" (2013) lässt einen leicht aggressiven Grundton erkennen, der auch im neuen Roman nicht zu kurz kommt. "Man kann so böse sein, das macht solch einen Spaß", sagt Filz. "Es gibt Krimi-Elemente, aber keine Leiche", verrät sie. Dennoch bringen sich die Protagonistinnen Simona und Charlotte fast in Lebensgefahr, indem sie sich kriminalistisch betätigen.
Die Grundidee für ein neues Buch kommt bei Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki stets durch ein persönliches Erlebnis zustande, das gehörig verfremdet wird. Dass Sigrid Konopatzki ein großer Fan von Salami ist, sorgte im konkreten Fall für die Initialzündung. Doch auch ansonsten ist manches aus dem Leben von Freunden und Bekannten gegriffen.
Die Zusammenarbeit verläuft nicht schematisch. Völlig abwegig ist für Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki die Vorstellung, wonach jeweils ein Kapitel im Wechsel geschrieben würde. Sylvia Filz etwa hat "überall zu Hause einen Block mit Stift liegen", so dass sie spontane Einfälle sofort niederschreiben kann.
Sie bekennt sich zu einer ausgeprägten Zettelwirtschaft, während Sigrid Konopatzki direkt in den Computer schreibt. Ihre Manuskripte sind in roter Farbe verfasst, die von Sylvia Filz in Schwarz, und nach den ersten Seiten beginnt das wechselseitige Redigieren. Improvisation ist auch während des Schreibens gefragt: Die Handlung ist nie von vornherein durchkomponiert, bei "Schlag zu und fühl dich wohl", haben sich die beiden erst kurz vor dem Ende dafür entschieden, wie der Roman wirklich ausgehen soll.
"Uns ist ein wunderbarer Schluss eingefallen, der auch meine Tierliebe bedient", sagt Sylvia Filz. Auch wenn die Heldinnen in den Büchern des Autorinnen-Gespanns durchweg Frauen sind, reine "Frauen-Literatur" schreiben Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki nicht. In ihrem neuesten Buch lässt sich auch mit den Ehemännern der Powerfrauen Simona und Charlotte manch blaues Wunder erleben.
Mit der Neuerscheinung werden die beiden auf Lesetour gehen: Premiere ist am 7. Mai ab 19.30 Uhr in der Mayer'schen Buchhandlung Krause in Grevenbroich. In der "Mayerschen" in Dormagen sind sie am 25. Juni. Vom 12. bis 19. Mai sind die beiden Autorinnen in Norddeutschland und lesen u.a. in St. Peter Ording und auf Büsum. Ein Termin für Rommerskirchen steht noch nicht fest. Seine hohe Schlagzahl will das Duo beibehalten: 2015 soll das nächste Buch erscheinen.
Zuletzt sind die beiden weniger zum Schreiben gekommen, konnten dafür allerdings einer anderen Leidenschaft frönen: Für die Hochzeit von Sylvia Filz' Tochter haben sie sich als "Torten-Queens verdingt: Vielleicht hat das die beiden ja auch auf neue Ideen gebracht.
Quelle: NGZ

Dienstag, 22. April 2014

Rommerskirchen 0 Frauen unterstützen Mädchen in Kenia

Über Ostergrüße aus Nairobi konnte sich die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) St. Martinus schon vor einigen Tagen freuen: Im Februar hatte Schwester Damian Maria Boekholt erstmals die Nettesheimer Pfarrgemeinde besucht, zu der ihre Missionsstation in Riruta, einem Vorort von Nairobi, seit vier Jahrzehnten gute Verbindungen hat.
Schwester Damian ist in Riruta verantwortlich für die von James Wambogo geleitete Amani-Schule: Die ermöglicht in den Slums lebenden Kindern neben drei Mahlzeiten am Tag "eine Schul- und eine Berufsausbildung, wobei einige sogar den Weg an die Universität schaffen", wie Agnes Kremer-Schillings sagt, die bei der Missionsprokur in Knechtsteden tätig ist. "Nicht alle Kinder können aufgenommen werden, aber die Schwestern sind ständig um eine Erweiterung bemüht", erläutert die Afrika-Kennerin.
Sie selbst war dort als Missionarin auf Zeit tätig und kennt Schwester Damian schon seit etlichen Jahren. Anfang 2012 hat Agnes Kremer-Schillings eine Reisegruppe von Mitgliedern der Pfarrgemeinde geleitet, die damals unter anderem Riruta besuchte.

Die Gemeinde und die dortige Missionsstation der Schwestern vom Heiligen Blut verbindet seit 1975 ein festes Band, und das hat der Basarkreis von St. Martinus geknüpft. Bei dem alljährlichen Basar können seither kurz vor der Adventszeit weihnachtliche Accessoires, Handarbeiten und kleine Präsente gekauft werden. Die Organisatorinnen können sich stets über eine stattliche Einnahme von mehreren tausend Euro freuen. Noch mehr freuen können sich Schwester Damian und ihre Schützlinge: Zuletzt gingen 5800 Euro aus Nettesheim nach Afrika, wie Elisabeth Niewrzella berichtet, die sowohl dem Basarkreis als auch der kfd angehört.
Bei der 90-Jahr-Feier der Frauengemeinschaft Ende Januar kamen 700 Euro zusammen, die die Frauengemeinschaft gleichfalls für die Arbeit von Schwester Damian zur Verfügung gestellt hat. Das Geld kommt dem von ihr betreuten Projekt "Visions of hope" zugute, das sich gezielt um die Förderung von Mädchen kümmert. "Immer wieder erlebe ich, dass heranwachsende Mädchen in schwierigen Lebensituationen besonders gefährdet sind. Armut verschlimmert die Situation", erzählt Schwester Damian. "Junge Mädchen erhalten gewöhnlich keine Gelegenheit, ihre Kindheit auszuleben - durch die erlebte Gewalt werden sie frühzeitig zu Frauen und oft zu Müttern. Es ist uns ein großes Anliegen, dafür ein Bewusstsein zu schaffen und für die Wahrung der Menschenrechte von Mädchen einzutreten." "Das Recht zur Schule zu gehen. Das Recht, nicht anders behandelt zu werden als ihr Bruder", ist ein Ziel, dem Schwester Damian mit dem Projekt so nahe wie möglich kommen möchte. Bei ihrem Heimaturlaub in Deutschland konnte sie kurz vor Weihnachten 2013 in der ZDF-Sendung "Ein Herz für Kinder" für ihre Hilfsprojekte werben. Agnes Kremer-Schillings ermöglichte unlängst ihren ersten Besuch in Nettesheim. "Die Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft hat mich tief beeindruckt und mir innere Kraft und Freude geschenkt", sagt Schwester Damian.
Quelle: NGZ

Sonntag, 20. April 2014

POL-NE: Motorradfahrer nach Verkehrsunfall schwer verletzt

presseportal.de Rommerskirchen (ots) - Am Samstag, 19.04.2014, um 17:35 Uhr, verunfallte ein junger Motorradfahrer aus Bedburg. Der 22-Jährige befuhr mit seinem Krad in einer kleinen Gruppe Motorradfahrer die B 59 aus Richtung Grevenbroich kommend, in Richtung Pulheim. Kurz vor einer Brücke, in Höhe der Ortslage Rommerskirchen, kam der junge Mann mit seinem Motorrad in einer langgezogenen Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Krad rutschte über den dortigen Grünstreifen bis zum gepflasterten Wall unter der Brücke und kam nach ca. 100 Metern in zwei Teile zerbrochen zum Stillstand. Der Fahrer blieb schwer verletzt in der Nähe des Motorrades liegen. Nach notärztlicher Versorgung vor Ort, wurde er mittels Rettungswagen einem nahegelegenen Krankenhaus zugeführt, wo er stationär verblieb. Der Schaden am völlig zerstörten Krad wird auf ca. EUR 8000 beziffert.

Samstag, 19. April 2014

Rommerskirchen 0 FC-Fans und Borussen = Eintracht

Treffen die Fans der Gladbacher Fohlen und der Kölner Geißböcke im "wirklichen Leben" aufeinander, sind oft Großeinsätze der Polizei fällig, bei denen es selten ohne Krawalle abgeht. In Ueckinghoven ist das anders. Denn der kleine Ort ist nicht nur das Epizentrum der Begeisterung für Borussia Mönchengladbach. Von Sebastian Meurer
Darüber hinaus ist Ueckinghoven geradezu ein Vorbild für freundschaftliches Miteinander von Gladbacher und Kölner Fans. Ein bisschen ist das wie in der Fabel vom Hasen und Igel, die zu gegenseitigem Respekt ermahnt.
In Ueckinghoven kann es passieren, dass sich bei einem Sturm die große Borussen-Flagge vor dem Haus des gebürtigen Ueckinghoveners Wilfried Rix löst und vom Winde verweht zu werden droht. Dafür, dass es dazu nicht kam, sorgte vor einigen Jahren Rix' Nachbar Hermann-Josef Brehl. Was noch keine Besonderheit wäre, wenn der nicht ein ebenso glühender Anhänger des 1. FC Köln wäre, wie es Wilfried Rix im Fall von Borussia Mönchengladbach ist.
Hermann-Josef Brehl jedenfalls rettete das gute Stück, das nicht bei jedem Hardcore-Fan des FC "überlebt" hätte. Auf etwa "Fifty-Fifty" schätzen Rix und Brehl die Anhänger der beiden Clubs in Ueckinghoven. Wobei FC-Fan Brehl einräumen muss, "dass die Borussia-Fans besser geflaggt haben". Die einzige FC-Fahne im Dörfchen nämlich weht vor seinem Haus. Die größere Präsenz von Borussia-Fahnen hat damit zu tun, dass in Ueckinghoven etliche Jahre die "Köttelbach-Borussen" ihren Sitz hatten. Der Einzugsbereich des von Wilfried Rix' Bruder Heinz geleiteten Fanclubs erstreckte sich über das Gemeindegebiet hinaus von Grevenbroich und Meerbusch bis Willich und Brüggen. Der Fanclub hat sich zwar 2011 aufgelöst, doch sind "wir alle nach wie vor Borussia-Fans und besuchen auch die Spiele", sagt Wilfried Rix.
Er wird beim nächsten Heimspiel der Borussia dabei sein, und Hermann-Josef Brehl will am Ostermontag vor Ort miterleben, wie sein FC gegen den VfL Bochum den Wiederaufstieg schafft. Dabei ist auch seine Tochter Anja Lieckfett, die bereits seit gut fünf Jahren dem in Grevenbroich ansässigen FC-Fanclub "Jetzt erst recht" angehört, dem ihr Vater vor gut zwei Jahren gleichfalls beigetreten ist. Sowohl die Borussen-Fans als auch die der "Geißböcke" freuen sich auf die in der kommenden Saison wieder möglichen rheinischen Derbys der beiden Traditionsclubs.
Quelle: NGZ