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Grevenbroich-Langwaden (ots) - Am Montag, den 19.05.2014, gegen 18.15
Uhr, tankte ein noch unbekannter Mann an einer Tankstelle auf der
Dorfstraße und fuhr in Richtung Neuss los, ohne seine Tankrechnung
bezahlt zu haben.
An dem schwarzen Opel Astra befand sich das
Kennzeichen DN-XS998. Eine Überprüfung ergab, dass dieses am 18.05.2014
entwendet worden war. Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Der Mann
wird wie folgt beschrieben: jung, bekleidet mit blauer Jeans, Weste,
Kapuze / schwarz/weißer Kappe.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Grevenbroich unter der Rufnummer 02131/3000. (pi)
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Neuss-Dreikönigenviertel (ots) - Durch Scheibenklirren wurde ein
Anwohner der Bergheimer Straße in der Nacht zum Sonntag (18.05.), gegen
02:00 Uhr, auf einen PKW Aufbruch aufmerksam. Er beobachtete
anschließend zwei Männer, die sich an einem geparkten KIA Geländewagen
zu schaffen machten. Einer aus dem Duo hantierte bereits im Innenraum
herum und war offensichtlich durch die eingeschlagene Seitenscheibe
eingestiegen. Unverzüglich informierte der Zeuge die Polizei; eine
Personenbeschreibung samt Fluchtrichtung lieferte er gleich mit. Ein
Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.
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Jüchen-Bedburdyck (ots) - In der Nacht zum Montag (19.05.), gegen
03:50 Uhr, versuchten Unbekannte in einen Kiosk auf der Gierather Straße
einzubrechen. Die Täter hatten bereits mit einem Stein die Glastüre des
Geschäftes eingeschlagen als der Inhaber des Kiosks, der sich in einem
angrenzenden Raum aufhielt, auf den Vorfall aufmerksam wurde. Als die
Einbrecher den Mann bemerkten, gaben sie Fersengeld. Eine Fahndung nach
den Flüchtigen, von denen es keine Personenbeschreibung gibt, verlief
ohne Ergebnis.
Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder
sonstigen Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang stehen könnten,
nimmt die Polizei in Neuss unter der Telefon 02131 3000 entgegen.
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Neuss-Weckhoven (ots) - Auf bislang noch unbekannte Art und Weise
drangen Diebe auf der Hülchrather Straße in einen Opel Zafira ein. Ziel
der Täter waren ein Samsung Smartphone, eine Dell Notebook, sowie ein
MP3 Player, die der Fahrer des Familienvans leichtsinnigerweise im Auto
zurückgelassen hatte. Die Tatzeit lag zwischen Freitagnachmittag
(16.05.) und Samstagnachmittag (17.05.). Zeugen, die verdächtige
Beobachtungen im Tatortbereich gemacht haben, werden gebeten, die
Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131 3000 zu informieren.
Ein
Auto ist kein Safe! Lassen Sie nichts Wertvolles (mobile
Navigationsgeräte, Handtaschen, Bekleidung, Geld, Schlüssel, Handy...)
im Auto, auch nicht "versteckt" im Handschuhfach oder im Kofferraum:
"Räumen Sie Ihr Auto aus, ehe es andere tun!"
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Grevenbroich-Stadtmitte, (ots) - Am späten Sonntagabend (18.05.), gegen
22:10 Uhr, belästigte ein 28-jähriger Grevenbroicher zwei junge Frauen
am Bahnhofsvorplatz in schamverletzender Weise. Die beiden 18-jährigen
Grevenbroicherinnen informierten unverzüglich die Polizei. Die
Ordnungshüter nahmen den alkoholisierten Sittentäter, der die Vorwürfe
abstritt, vorläufig fest. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und
zwecks Ausnüchterung brachten sie ihn zur Wache.
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Korschenbroich (ots) - Am Sonntagmittag (18.05.),gegen 13:00 Uhr, befuhr
ein 76-jähriger Fahrer eines Pedelec die Regentenstraße in Richtung
Pescher Straße. Als er an einer am Fahrbahnrand geparkten
Geländelimousine vorbeifahren wollte, öffnete dessen Fahrerin, eine
63-jährige Düsseldorferin, die Fahrertür. Der Radfahrer stieß gegen die
Tür und kam zu Fall. Dabei verletzte er sich leicht. In einem
Krankenhaus wurde der Senior ambulant behandelt. Es entstand leichter Sachschaden.
Jörg
Schröder ist einer von fast 160 Gartenfreunden, die ihre liebevoll
hergerichteten Oasen bei der Aktion "Offene Gartenpforte" der
Öffentlichkeit präsentieren. Der Grevenbroicher hat sich besonders auf
Stahlskulpturen spezialisiert.Von Christian Kandzorra
450 Quadratmeter, ein Künstler und jede Menge Details in allen
Ecken: Seit 1989 investiert der Grevenbroicher Künstler Jörg Schröder
jede freie Minute in die Gestaltung seines Gartens. Dabei handelt es
sich allerdings nicht um eine normale Anlage mit Rasen, Hecken und
Blumenkübeln - was seinen Garten auszeichnet, sind die rund 200 Stahl-
und Bronzeskulpturen, an denen der 52-Jährige tüftelt. Für Besucher
öffnete er jetzt bei der Veranstaltungsreihe "Offene Gartenpforte" die
Tore zu seinem Reich an der Montanusstraße 36. Die Aktion wird von der
Stiftung Schloss Dyck unterstützt, insgesamt zeigen 2014 fast 160 Bürger
mit grünem Daumen ihre Gärten.
So auch Jörg Schröder aus Grevenbroich, der mindestens zwei Tage
in der Woche mit der Pflege seiner Grünanlage beschäftigt ist. Dort
gibt's allerhand zu tun - neben Rasenflächen, Hecken, mehreren Bäumen
und einem Teich, an dem sich die Frösche die Sonne aufs Gemüt scheinen
lassen, legt er den Fokus auf seine Skulpturen.
Die finden sich überall im Garten verteilt. "Ich habe mich schon
im Alter von 20 Jahren fürs Handwerk und eben auch für die Herstellung
von Skulpturen begeistert. Zunächst fing alles mit Holzschnitzereien an,
dann bin ich komplett auf Kunstwerke aus Stahl oder Bronze
umgestiegen", sagt der gebürtige Königshovener.
Jörg Schröder experimentiert gerne. Sein romantisch-verspielter
Garten ist dafür perfekt geeignet: Mitten im Garten, der mit Buchsbäumen
und anderen Pflanzen fast das ganze Jahr über blüht, hat er sein
Künstleratelier, in dem er die Skulpturen, die häufig in etwas
abstrakter Form Menschen darstellen, schmiedet, gießt, feilt, schweißt,
brennt, formt oder schneidet. "Das ist meine große Leidenschaft", betont
Schröder, dessen Herz insbesondere für die Skulpturen-Reihe "Sieben
Tage Mensch" schlägt. Was es damit auf sich hat? "Das ist ein
siebenteiliges Kunstwerk, das die Dinge in ein Bild bringt, die uns
Menschen in einer Woche (daher sieben Tage) beschäftigen", erklärt der
Künstler. So zeigt er zwischen Bäumen, Sträuchern, plätschernden
Wasserquellen und anderen Details im Garten "nachdenkliche,
herzlich-freundliche, duftende, besinnliche, aufblühende, verliebte und
gläubige" Figuren.
Viele Skulpturen und Pflanzen im Garten nimmt man erst beim
zweiten oder dritten Rundgang wahr - was sofort auffällt, sind
allerdings die sorgfältig gepflegten und mit Kunstwerken in Szene
gesetzten Flieder, die sich in ihrer außergewöhnlichen Schnittform durch
den Garten schlängeln.
"Die drei Bäume sind über 70 Jahre alt und müssen inzwischen
gestützt werden. Sie spenden im Garten viel Schatten und sorgen dafür,
dass ich auch bei meinen Kunstwerken mit Licht und Schatten spielen
kann", erzählt Jörg Schröder, der die Flieder an manchen Stellen mit
einer speziellen Acryl-Masse "verarztet" hat, damit sie ungehindert
weiter wachsen können. Der 52-Jährige öffnet die Tore zu seinem Garten
an der Montanusstraße auch außerhalb der Aktion "Offene Gartenpforte"
und verkauft seine Kunstwerke etwa bei Märkten in Schloss Dyck.
Das
Sport-Bistro in der neuen Dreifachsporthalle zwischen Bedburdyck und
Gierath wurde gestern offiziell eröffnet. Die SV und die SG steckten
rund 40 000 Euro in den Ausbau. Er soll täglich den 1500 Sportlern der
Vereine zugutekommen.Von Christian Kandzorra
Sowohl Politiker als auch die Vorstände der Sportvereine sind sich
einig: Das Ergebnis aus 350 Stunden ehrenamtlichem Engagement kann sich
sehen lassen. Die neue Begegnungsstätte in den Räumen der kürzlich
fertiggestellten Dreifachsporthalle zwischen Bedburdyck und Gierath samt
Küche, Theke und Versammlungsraum konnte gestern offiziell eröffnet
werden.
Klare Worte fand dazu Jürgen Steinmetz als allgemeiner Vertreter
des Landrats: "Die neue Begegnungsstätte hat Vorbildcharakter im
Rhein-Kreis Neuss." Die Sportvereinigung (SV) Bedburdyck-Gierath und die
Sportgemeinschaft (SG) Rot-Weiß Gierath hatten in den vergangenen
Monaten 40 000 Euro in den Ausbau des "Vital SportBistro" investiert -
das Angebot soll künftig rund 1500 Sportlern zugutekommen. Die
Bauarbeiten standen unter der Leitung von SG-Vorsitzendem Heinz Kiefer
und Stefan Heckhausen, zweiter Vorsitzender der SV Bedburdyck-Gierath.
"Es geht hier nicht nur um die Eröffnung einer neuen
Begegnungsstätte. Dahinter steckt die Idee, das Angebot für Sportler
deutlich zu verbessern und auch auf gesellschaftliche Veränderungen zu
reagieren", sagte Norbert Esser, der zur Eröffnung eine Festansprache
hielt. Der 64-Jährige ist seit über 50 Jahren Mitglied in der SG
Rot-Weiß Gierath und spricht von einer Öffnung für Alternativen in der
Gesamt-Freizeitgestaltung für Sportler im gesamten Gemeindegebiet.
"Unsere neue Begegnungsstätte bietet Platz für etwa 50 Besucher,
die sich an Tische oder an unsere Theke setzen können", sagt Heinz
Kiefer. Nachdem die Wände gestrichen und die Küche eingebaut war,
beteiligten sich zehn Ehrenamtler am weiteren Ausbau der
Begegnungsstätte, die einem Sportlerheim gleicht. Dazu zählt neben der
Anschaffung neuer Möbel auch die Installation eines großen Fernsehers
zur Übertragung von sportlichen Duellen. Die Finanzmittel der Vereine
sind durch die Eigenbeteiligung von rund 40 000 Euro erschöpft -
"dennoch hat sich die Investition gelohnt", sagt Heinz Kiefer. In
Zukunft könnten im 73 Quadratmeter großen Gastraum auch
Bürgerversammlungen und ähnliche Veranstaltungen stattfinden.
"Im Mittelpunkt stehen jedoch die Sportler und die Besucher, die
hier die Möglichkeit erhalten sollen, bei kleinen Snacks,
Erfrischungsgetränken und Eis miteinander in Kontakt zu treten", erzählt
der SG-Vorsitzende. Das "Vital SportBistro" soll unter der Woche von 15
bis 23 Uhr geöffnet sein - am Wochenende orientieren sich die
Öffnungszeiten an den Spielplänen der einzelnen Vereine.
Der zweite stellvertretende Jüchener Bürgermeister und
Vorsitzender der Sportausschusses, Horst Schröder (CDU), merkte bei der
offiziellen Eröffnungsfeier gestern Vormittag an, dass "schon vor 1200
Wochen, also vor 23 Jahren, die ersten Ideen aufkamen, das Sportzentrum
bei Gierath neu zu gestalten". Mit der Gestaltung von Kunstrasenflächen,
der hochmodernen Dreifachsporthalle und der neuen Begegnungsstätte für
Sportler hätten die Vereine einen Meilenstein für die Zukunft des Sports
gelegt.
Der
Rathausplatz war gestern Treffpunkt aller Autofans. Neben Neuwagen
wurden auch Oldtimer und getunte Fahrzeuge ausgestellt. Mit
Nutzfahrzeugen wurden auch Handwerker angesprochen. Dazu gab es eine
Spielzeug-Bahn.Von Stefan Reinelt
Büttgen Das viel zitierte Cabrio-Wetter machte die Veranstalter
von "Kaarst Autal" glücklich. Sonnenschein und Sommergefühle sorgten am
Wochenende für regen Trubel auf dem Rathausplatz, wo die Händler der
Region rund 100 Neufahrzeuge präsentierten. Einige lockten mit
Gewinnspielen an ihre Stände. Leider gab's keinen Hauptpreis auf vier
Rädern, dafür Uhren, WM-Pakete oder einer Reise nach Paris. Autos
wollten die Aussteller dann doch lieber verkaufen statt sie zu
verschenken.
Erstmals gehörte eine Ausstellung von Nutzfahrzeugen zur
Veranstaltung. Mit Kleintransportern, Pritschenwagen oder dem
"7,5-Tonner" sollten Handwerker als weitere Zielgruppe angesprochen
werden. Ein bulliger Laster zog die Blicke schon von weitem auf sich.
Ein Besucher dachte zunächst, es wäre der Toilettenwagen - und immerhin:
sanitäre Anlagen waren im Inneren des Fahrzeugs tatsächlich vorhanden,
aber auch ein Koje mit Bett. Es handelte sich nämlich um den
Wüsten-Truck von Wilfried Burghartz. Der Inhaber eines Kaarster
Autohauses hat damit bereits auf einigen Touren durch Afrika die Dünen
der Wüste problemlos überquert.
Solche Strapazen würde Robin Bös seinem Oldtimer nicht zumuten.
Sein "Ford Modell B Roadster Hot Rod" ist in der deutschen
Klassiker-Szene eine echte Rarität, und so hat er auch viele Jahre nach
dem Wagen aus dem Jahr 1932 gesucht. "Dieser Wagen ist der Inbegriff
eines Hot Rods", sagte er. Der große Kühlergrill ist sein Markenzeichen.
Die jungen Leute der 1930er Jahre nutzten den Hot Rod für illegale
Straßenrennen. Um noch schneller zu sein, wurden Kotflügel, Motorhaube
und Windschutzscheibe abmontiert. Jahrzehnte später wurde der Wagen in
einer Scheune wiederentdeckt, Original sind nur Karosserie und Chassis.
Drei Jahre dauerte die Restaurierung, seit einem Jahr ist der Wagen im
Besitz von Bös.
Der Hot Rod ist also nicht nur ein Oldtimer, sondern könnte sich
auch zur Tuner-Szene zählen. Die bekam bei "Kaarst Autal" vor dem
Rathaus ihren eigenen Platz und bot mit einem Ferrari oder einem Audi R8
echte Hingucker. Welche Idee Sebastian Büttgenbach bei seinem VW Beetle
verfolgte, war auch kaum zu übersehen. Mit schwarzer Folie hat er den
Käfer-Nachfolger im Stile eines amerikanischen Polizeiautos inklusive
Blaulicht gestaltet. Direkt daneben präsentierte Marcel Geers sein VW
Golf 1 Cabrio, Baujahr 1991. "Ich habe es in einem schlechten Zustand
bekommen. Das Verdeck war kaputt, das Wasser stand im Fahrzeuginneren.
Fast ein Jahr habe ich den Wagen restauriert", erzählte er. Mit zwei
Freunden teilt er sich eine Halle zum Schrauben und Basteln, denn der
Youngtimer bleibe eine ewige Baustelle, sagte Geers.
Bei einem Oldtimertreffen entdeckt wurde Ute Kampshoff vom Café
"Turmhaus" aus Südlohn. Sie bringt ihre Kaffeemaschine auf einer "Ape"
von Piaggio aus dem Jahr 1969 mit. Der Vorster Gerd Dicks ist mit seinem
1986er Rallyewagen bereits ein fester Bestandteil von "Kaarst Autal".
Dafür nahm er sich sogar an seinem 62. Geburtstag gestern nichts anderes
vor.
Mit der
zweiten Auflage ihres Familienlaufs ging die CDU jetzt auf die
Zielgerade des Wahlkampfs. 60 Teilnehmer und viel parteipolitische
Prominenz tummelten sich am Sportplatz und an der benachbarten
Grillhüte.Von Sebastian Meurer
"Die Truppe hat mir im Bundestagswahlkampf geholfen. Für mich ist
es daher eine Ehrensache, Michael Willmann und seine Mannschaft in ihrem
Kommunalwahlkampf zu unterstützen", sagte Bundesgesundheitsminster
Hermann Gröhe, der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete. "Ich glaube, wir
haben wirklich gute Chancen", zeigte sich Gröhe mit Blick auf die Wahl
am kommenden Sonntag überzeugt.
Die CDU habe "einen starken Kandidaten" und habe in der jüngeren
Vergangenheit "ein gutes Miteinander entwickelt", attestierte Gröhe
seinen Rommerskirchener Parteifreunden. Auch Landrat Hans-Jürgen
Petrauschke machte bei seiner Tour durch den Kreis ebenso einen
Abstecher in Nettesheim wie sein Stellvertreter Jürgen Steinmetz.
Angesichts der Terminfülle der beiden musste die CDU indes darauf
verzichten, sie auch als Läufer zu erleben. Mit seinem aktuellen
Laufpensum ist der Landrat nicht zufrieden. "Es ist zu wenig", meinte
Hans-Jürgen Petrauschke.
Die aktiven Läufer konnten sich verschiedene Distanzen aussuchen.
Vom Sportplatz ging es entlang des Bahndamms, wobei Markus Hannen sich
auf der sechs Kilometer langen Strecke in 23 Minuten und 38 Sekunden
knapp vor Jan Schütt behaupten konnte, der sechs Sekunden länger
brauchte. Bei den Frauen gewann Nada Balzer in 29 Minuten und zwölf
Sekunden. Auf der drei Kilometer langen Strecke machte Frank Karbach das
Rennen in knapp über 13 Minuten und konnte damit Vorjahressieger
Andreas Dommecke auf den zweiten Rang verweisen. Die Jugendwertung
gewann Luke Schlattmann.
Michael Willmann bedauerte, dass beim Familienlauf diesmal weniger
Kinder und Jugendliche dabei waren als noch bei der Premiere vor einem
Jahr. Ein Grund: Viele Kinder der benachbarten Gemeinschaftsgrundschule
waren wegen eines Gesangswettbewerbs unterwegs. Eine Woche vor der
Entscheidung der Wähler, ob er oder der SPD-Kandidat Martin Mertens
neuer Bürgermeister wird, zeigte sich Willmann zufrieden mit dem
bisherigen Verlauf des Wahlkampfs. "Das meiste ist geschafft, nun stehen
noch einige Hausbesuche an", sagte er. Den letzten "Großtermin" bildet
am Freitag ein Nachbarschaftstreffen beim Widdeshovener Ratskandidaten
Martin Drees. Die CDU wird sich am Wahlabend auf Gut Hermeshof treffen,
wo sie Willmann im Januar zum Bürgermeisterkandidaten gewählt hatte.
Nur knapp
24 Stunden, nachdem er sich selbst als Bürgermeisterkandidat ins
Gespräch gebracht hat, hat der CDU-Stadtverordnete Sebastian Rosen
machtvoll die "Amtsgeschäfte" aufgenommen.
In einer E-Mail an Landrat Hans-Jürgen Petrauschke fordert er im
Fall einer jungen Mutter aus dem persönlichen Umfeld eines Bekannten
unbürokratische und zeitnahe Hilfe. Wörtlich heißt es in dem Schreiben:
"Als Bürgermeisterkandidat kann ich hier nur deutlich sagen, dass ich
diese Probleme zur Chefsache erkläre!"
"Jetzt reicht es aber", kommentiert CDU-Parteichef Jörg Geerlings,
zumal in dem Schriftwechsel dieses Bekannten mit diversen Behörden, der
den Parteien auch vorliegt, durchgängig die Kandidatur Rosens schon
klare Sache zu sein scheint, ist doch darin mehrfach vom
"CDU-Bürgermeisterkandidat Sebastian Rosen" die Rede. "Bis jetzt ist
Sebastian Rosen nur ein Kandidat für ein Kandidatsein", stellt Geerlings
fest, denn nur die CDU-Mitglieder haben darüber zu befinden, wer im
Oktober 2015 als Bürgermeisterkandidat der Partei antritt. Und deren
Urteil liegt noch nicht vor. Kandidieren könne jeder, das sei Kern der
Demokratie, sagt Geerlings, aber er müsse sich an die damit verbundenen
Regeln halten. Rosen aber habe, weil er sich schon faktisch als
Bürgermeisterkandidat äußert, erkennbar "nichts von der Kleiderordnung
eingehalten."
Dass die Neusser SPD Rosens Alleingang mit einer Schwäche des
Vorsitzenden Geerlings in Verbindung bringt, der "seinen Laden nicht im
Griff habe", weist Geerlings zurück. Er stellt für sich fest, dass die
SPD offensichtlich von eigenen Personalquerelen ablenken will und
spricht von "verzerrter Wahrnehmung."
Geografisch
gesehen, ist Elvekum von der Bahn in zwei Hälften getrennt. In Sachen
soziales Miteinander halten die Dorfbewohner aber so stark zusammen, wie
in kaum einem anderem Neusser Stadtteil.Von Jascha Huschauer
Die Besucher der "Neusser Kanten" konnten das am Samstag
eindrucksvoll erleben. Wegen der von Neuss Marketing und der NGZ
organisierten Stadtführung wurde das traditionelle Dorfbiwak extra um
eine Stunde vorgezogen.
Dabei feiern die Dorfbewohner in der Gaststätte von Zons mit
Tombola (Hauptpreis: ein Wäschetrockner), Traktorfahrt, Popcorn,
Hüpfburg, Grill und Kuchenbuffet bis tief in die Nacht. Dazu gibt es
viel Musik. "Wer dieses Biwak mitgemacht hat, der ist hart fürs Leben",
sagt Rolan Woelk augenzwinkernd. Der Präsident des Vereins "Einigkeit
Elvekum" führte auch die Teilnehmer der "Neusser Kanten"-Tour.
Los ging es am Lindenplatz, dem südlichsten Punkt des Dorfes.
Sechs Straßen und 132 Häuser gibt es in Elvekum. Da ist es möglich, zu
vielen eine Geschichte zu erzählen. Etwa wo ein lehmgetretener
Kartoffelkeller erhalten blieb oder vier neue Eigentumswohnungen im
Gebäude eines ehemaligen Schweinestalls entstanden.
Erstmals urkundlich erwähnt - allerdings als "Elvechem" - wurde
das Dorf 1181. Seit dem 19. Jahrhundert ist es zweigeteilt durch die
Eisenbahnstrecke Neuss-Köln. So gehörte der eine Teil zur Gemeinde Norf,
der andere zu Rosellen. Heute sind beide Ortsseiten Teil der Stadt
Neuss und durch eine schmale Unterführung miteinander verbunden. Diese
wurde gebaut, nachdem an dem bis dahin existierenden Bahnübergang am 11.
März 1986 ein Mensch tödlich verunglückte. Das älteste Bauwerk ist der
Elvekumer Hof, der eine lange Familientradition hat. Inhaber ist die
Familie Müller, die sich immer wieder durch Spenden für das Wahrzeichen
Elvekums auszeichnet: Die Aloysiuskapelle. Über das kirchliche Bauwerk
konnte vor allem Gabriele Kandler viel erzählen, die noch am Vorabend
als Schatzmeisterin im Kapellenverein bestätigt worden war.
Besonders stolz ist man im Dorf auf die gut gepflegten kleineren
Wahrzeichen. Etwa das Wegekreuz und das "Willkommen in Elvekum"-Schild
an der Buswendeschleife, das Bilderstöckchen für den Heiligen Josef an
der Longericher Straße, die angeblich von Konrad Adenauer stammende Bank
am Kapellweg und das Elvekumer Dreieck.
Viele dieser kleinen Wahrzeichen wurden im Zuge der Teilnahmen am
Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" gepflegt oder sogar
wiederhergestellt. Am 3. Juni ist es in diesem Jahr wieder so weit, und
die Kommission des Kreiswettbewerbs kommt in das Dorf. "Viel müssen wir
nicht mehr machen, weil wir unser Dorf das ganze Jahr über pflegen",
sagte Roland Woelk. So übernimmt jeder Schützenzug eine Patenschaft für
einen Teil des Dorfes. Lediglich die Fahnen müssen noch rausgehängt, die
Hecken geschnitten und Unrat weggeräumt werden. Dann rechnet sich
Elvekum gute Chancen auf den ersten Platz aus. Der wurde ihnen die
letzten drei Male von Hülchrath weggeschnappt. Aber dieser Ort tritt ja
nicht mehr an.
Im Wahlamt wurden bisher über 14 000 Briefwähler registriert. Die letzte Antragsfrist dazu verstreicht am kommenden Freitag.Von Christoph Kleinau
Fünf Tage vor der Wahl liegt die Wahlbeteiligung schon im
zweistelligen Prozentbereich. Auch am Samstag gaben sich die Briefwähler
im Wahlamt der Stadt sozusagen die Klinke in die Hand. 200 bis 300
Neusser geben durchschnittlich jeden Tag ihre Stimme ab, inzwischen sind
es über 14 000. Damit reicht die Briefwahlbeteiligung noch nicht an den
Rekord aus dem Jahr 2009 heran, als Kommunalwahl und Neusser
Schützenfest auf einen Tag fielen, trotzdem spricht Christoph Noeppel
als Leiter des Wahlamtes von einem "Massengeschäft, das höchste
Genauigkeit fordert."
Noeppel und seine Mitarbeiter sind - gefühlt - ununterbrochen im
Wahlkampf. Die Vor- und Nachbereitung der Landtagswahl 2012, der
Bundestagswahl im vergangenen Jahr und nun der Europa- und
Kommunalwahlen gehen nahezu nahtlos ineinander über. Aber erst wenn die
Wahlbenachrichtigungen verschickt sind und die Briefwahl möglich ist,
wird die fünfköpfige Truppe des Wahlamtes aufgestockt. Im Fall der
Kommunalwahl war das Tag 35 vor dem Urnengang am kommenden Sonntag. Nun
sorgen acht städtische Bedienstete - darunter eine Ex-Kollegin - vor und
hinter den Kulissen für einen glatten Ablauf.
Die Neusser Parteien im OnlinecheckFOTO: Screenshot
Hoffnungsschimmer für die Truppe: Nächsten Dienstag ist die
Schlacht geschlagen. Zur Nachbereitung von Europawahl, Kommunalwahl und
der Wahl zum Integrationsrat ist das Bürger- und Ordnungsamt am Montag
(26.) noch geschlossen, danach könnte sich die Lage im Wahlamt
entspannen. Allerdings ist die nächste Wahl nicht fern, denn im Oktober
2015 wählen die Neusser Bürgermeister und Landrat neu. Diese Trennung
empfindet Noeppel heute als Glücksfall: "Sonst müssten wir direkt am
Montag klären, ob 14 Tage nach der Bürgermeisterwahl eine Stichwahl
erforderlich ist." Denn dann muss das ganze Verfahren für diesen
Urnengang in kürzester Zeit noch einmal angeschoben werden.
Die Beflaggung der 91 Wahllokale in den insgesamt 29 Stimmbezirke
muss die Crew vom Wahlamt nicht beschäftigen, ansonsten aber trommeln
auf Noeppel und seine Mannen täglich etliche Mails (etwa mit Vorgaben
des Landeswahlleiters) ein, sind Anfragen zu bearbeiten, Strukturen
aufzubauen. Die Rekrutierung und Schulung der Wahlvorstände zum Beispiel
ist fast abgeschlossen. Kräftig müssten die sein, sagt Noeppel, denn
die Koffer mit den Wahlunterlagen, die am Samstag gepackt werden, sind
schwer. Wichtigster Inhalt: Das endgültige Wählerverzeichnis. Das kann
erst am Freitag ab 18 Uhr erstellt werden, wenn die letzte Frist zur
Beantragung der Briefwahl verstrichen ist. Die Namen derer, die so schon
ihr Wahlrecht ausgeübt haben, müssen in diesem Verzeichnis besonders
gekennzeichnet sein.
Blaues NGZ-Sofa: Politiker diskutieren über WahlthemenFOTO: Woitschützke, Andreas
Bis zu dieser Frist bleibt es hektisch im Wahlamt, müssen
Briefwähler registriert, die abgegebenen Stimmzettel den Wahlbezirken
zugeordnet werden: Gelbe Umschläge kennzeichnen die Kommunalwahl, orange
die Integrationsratswahl und pinkfarbige die Europa-Wahl. Wie die
Wahlen ausgegangen sind, erfahren Gäste am Sonntag ab 18 Uhr im
"Wahlstudio" Ratshausfoyer.
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Neuss (ots) - Am 18.05.2014 ereignete sich in Grevenbroich - Wevelinghoven ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.
Gegen
18:00 Uhr befuhr ein 74-jähriger Grevenbroicher mit seinem Motorroller
die Straße An der Obermühle in Richtung Burgstraße. Unmittelbar nachdem
er die Kreuzung zum Hemmerdener Weg passiert hatte, geriet sein Fahrzeug
nach Zeugenangaben ins Schlingern. Auf der Burgstraße kam er dann
direkt hinter einem am Fahrbahnrand geparkten Wohnanhänger zu Fall. Der
Verunfallte wurde nach notärztlicher Erstversorgung mittels
Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit später
verstarb. Nach ersten Ermittlungen ist zu vermuten, dass eine
Vorerkrankung ursächlich für den Verkehrsunfall war.(Sche.)
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Neuss (ots) - Am Sonntag, den 18.05.2014, kam es in Grevenbroich zu
einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde.
Gegen
17:30 Uhr befuhr ein 52-jähriger Grevenbroicher mit seinem Motorrad die
Landstraße 142 aus Wevelinghoven kommend in Richtung Langwaden. Kurz
hinter der Einmündung zur Langwadener Straße überholte der Kradfahrer
einen Lkw. Unmittelbar nachdem er wieder eingeschert war, kam er ins
Schleudern und stürzte auf die Fahrbahn. Das Motorrad rutschte dabei
noch unter das Heck eines vor ihm fahrenden Pkw BMW. Der Kradfahrer
erlitt schwere Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung
mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.(Sche.)
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Grevenbroich (ots) - Am Sonntag, den 18.05.2014, gegen 10.00 Uhr,
wurde ein 33-jähriger Kradfahrer aus Grevenbroich bei einem
Verkehrsunfall auf der Düsseldorfer Straße schwer verletzt.
Nach
ersten Ermittlungen bog ein 28-jähriger Neusser mit seinem PKW nach
links in einen Garagenhof ab. Der entgegenkommende Kradfahrer vollzog
eine Notbremsung, stürzte und rutschte in den PKW. Der Kradfahrer zog
sich schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus zur
stationären Behandlung gebracht werden. Es entstand nicht unerheblicher
Sachschaden. (pi