Wer jetzt ein exklusives Shakespeare-Wochenende gewinnen möchte, kann sich unter magazin@shakespeare-festival.de das aktuelle Magazin zum Shakespeare Festival kostenfrei bestellen.
Danach gilt es nur noch, ein Quiz zu lösen, in dem es um das meistgespielte Stück des Poeten aus Stratfort-upon-Avon geht, und das so gewonnene Zitat bis zum 14. Juni 2011 einzusenden.
Die Gewinnerin oder der Gewinner hat dann freie Wahl, welche Inszenierung des diesjährigen Shakespeare Festivals er/sie mit Begleitung besuchen möchte: Den Hamlet gibt es dieses Jahr in Englisch, Deutsch und Koreanisch sowie von einem virtuosen Zwei-Mann-Ensemble aus Simbabwe; außerdem sind viele Komödien zu sehen – und auch der bekannte deutsche Schauspieler Sebastian Koch kommt nach Neuss, um mit seiner Lecture »Shakespeare – ein deutscher Dichter« ein Londoner Erfolgsstück auf die Bühne des Globe zu bringen.
Weitere Informationen unter www.shakespeare-festival.de, dort kann das Magazin auch heruntergeladen werden.
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Freitag, 3. Juni 2011
Hamlet Rätsel
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Dienstag, 31. Mai 2011
Neuss Schüler-Workshops zum Shakespeare-Festival
ngz-online.de Spiel und Spaß mit Shakespeare – das mag für manchen Schüler, der sich im Unterricht durch die Werke des Dichters gequält hat, unvorstellbar sein. Dann war er aber noch nie in einem Workshop des Programms Globe Education im Rahmen des Shakespeare-Festivals (17. Juni bis 16. Juli). mehr
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Mittwoch, 25. Mai 2011
Shakespeare Magazin veröffentlicht
Das Magazin zum diesjährigen Shakespeare Festival ist jetzt veröffentlicht worden.
In einem Interview vermittelt der bekannte Schauspieler Sebastian Koch, warum das Londoner Globe mit seiner Lecture "Shakespeare - ein deutscher Dichter" so großen Erfolg feiern konnte. Ein weiterer Beitrag widmet sich Shakespeares Werk und Goethes Beitrag, bevor „die Geisterstunde“ eingeläutet wird: "Hamlet" wird zum Festival im Festival und zeigt vier unterschiedliche Inszenierungen, in denen der Geisterglaube und das Fegefeuer die unmittelbaren Taten beeinflussen. Große Emotionen und Leidenschaften machen Shakespeares Werk jederzeit aktuell – damit gehen aber auch Gifte und Düfte einher. Giftmorde waren damals an der Tagesordnung, die Geheimnisse von Kräutern, Tränken und Säften zu Shakespeares Zeiten lüftet die Apothekerin Christiane König, bevor der Bonner Parfumeur Uwe Manasse die Worte Shakespeares in einen Wohlgeruch zum Festival verwandelt. Shakespeares Werke sind voller Düfte, Aromen und Blumenzitate. Besonders von Titania aus dem Sommernachtstraums sowie der Julia hat sich Uwe Manasse beim Kreieren über die Schulter schauen lassen, aber auch Königin Elisabeth, die mit harter Hand über Großbritannien herrschte, hat der Bonner Parfumeur einfließen lassen: Ein betörender Duft der zwischen der echten Weiblichkeit der Feenkönigin und dem Willen zu herrschen schwingt.
Daneben wird das Festival-Programm ausführlich vorgestellt und gibt Entscheidungshilfen für denjenigen, der sich seine Karten noch nicht gesichert hat. Beim Hamlet-Rätsel kann man in diesem Jahr wieder ein exklusives Shakespeare-Wochenende gewinnen.
Das Magazin kann kostenfrei unter magazin@shakespeare-festival.de bestellt werden. Eintrittskarten und das vollständige Programm gibt es unter www.shakespeare-festival.de im Internet oder am Info- und Kartentelefon unter der Rufnummer: 01805 065 065 (0,14 /Min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunknetze max. 0,42 /Min).
In einem Interview vermittelt der bekannte Schauspieler Sebastian Koch, warum das Londoner Globe mit seiner Lecture "Shakespeare - ein deutscher Dichter" so großen Erfolg feiern konnte. Ein weiterer Beitrag widmet sich Shakespeares Werk und Goethes Beitrag, bevor „die Geisterstunde“ eingeläutet wird: "Hamlet" wird zum Festival im Festival und zeigt vier unterschiedliche Inszenierungen, in denen der Geisterglaube und das Fegefeuer die unmittelbaren Taten beeinflussen. Große Emotionen und Leidenschaften machen Shakespeares Werk jederzeit aktuell – damit gehen aber auch Gifte und Düfte einher. Giftmorde waren damals an der Tagesordnung, die Geheimnisse von Kräutern, Tränken und Säften zu Shakespeares Zeiten lüftet die Apothekerin Christiane König, bevor der Bonner Parfumeur Uwe Manasse die Worte Shakespeares in einen Wohlgeruch zum Festival verwandelt. Shakespeares Werke sind voller Düfte, Aromen und Blumenzitate. Besonders von Titania aus dem Sommernachtstraums sowie der Julia hat sich Uwe Manasse beim Kreieren über die Schulter schauen lassen, aber auch Königin Elisabeth, die mit harter Hand über Großbritannien herrschte, hat der Bonner Parfumeur einfließen lassen: Ein betörender Duft der zwischen der echten Weiblichkeit der Feenkönigin und dem Willen zu herrschen schwingt.
Daneben wird das Festival-Programm ausführlich vorgestellt und gibt Entscheidungshilfen für denjenigen, der sich seine Karten noch nicht gesichert hat. Beim Hamlet-Rätsel kann man in diesem Jahr wieder ein exklusives Shakespeare-Wochenende gewinnen.
Das Magazin kann kostenfrei unter magazin@shakespeare-festival.de bestellt werden. Eintrittskarten und das vollständige Programm gibt es unter www.shakespeare-festival.de im Internet oder am Info- und Kartentelefon unter der Rufnummer: 01805 065 065 (0,14 /Min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunknetze max. 0,42 /Min).
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Samstag, 14. Mai 2011
Neuss Festival-Hilfe aus Italien
ngz-online.de Alessandra Alghisi studiert an der Universität von Bergamo und hat beim Kulturamt ein dreimonatiges Praktikum gemacht. Ihre Hauptaufgabe: die Vorbereitung des Shakespeare-Festivals. mehr
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Dienstag, 29. März 2011
21. Shakespeare Festival im Globe Neuss Kartenvorverkauf beginnt am 1. April
Der Kartenvorverkauf zum 21. Shakespeare-Festival beginnt am Freitag, 1. April 2011.
Im Nachbau des historischen Globe-Theaters in Neuss entfaltet sich vom 17. Juni bis zum 16. Juli wieder die ganze Welt des Poeten aus Stratford-upon-Avon. Den Auftakt macht in diesem Jahr eine französische Inszenierung – die "Comédie des Erreurs" des Théatre Vidy aus Lausanne. Das Potsdamer Poetenpack bringt die Premiere ihrer "Was ihr wollt"-Produktion ins Globe und "Viel Lärm um nichts" ist mit dem Rheinischen Landestheater zu sehen. Eine Programmpremiere in der Geschichte des Neusser Shakespeare Festivals ist "Troilus und Cressida", inszeniert von der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. In der Lecture des Londoner Globe "Shakespeare – ein deutscher Dichter" ergründen der Schauspieler Sebastian Koch und sein englischer Kollege Philip Cumbus das große Ansehen, das der Dichter seit Jahrhunderten in unserem Land genießt.
Mittelpunkt der Bühnenereignisse ist in diesem Jahr der Dänenprinz Hamlet, der gleich viermal - auf englisch, koreanisch und deutsch - die alles entscheidende Frage nach "Sein oder Nicht-Sein?" stellt. Ein Höhepunkt hierbei ist "Hamlet (from the East)" der koreanischen Yohangza Theatre Company, englischer Originaltext wird von der Globe Touring Company geboten, zwei Schauspieler aus Simbabwe präsentieren das Stück in konzentrierter Form, und in deutsch ist der Hamlet mit der bremer shakespeare company zu erleben. Englischsprachig wird es dann wieder bei Shakespeares Lustspiel "As You Like It" mit der Globe Touring Company sowie der "Comedy of Errors" und dem Historiendrama um "Richard III." – inszeniert von der britischen Propeller Company. Romeo & Julia Kören reist aus Schweden für eine musikalisch-szenische Umsetzung des "Macbeth" an, und die Sopranistin Elisabeth Watts, der Bariton Stephan Loges und ihr Klavierbegleiter Simon Lepper widmen sich berühmten Arien und Duetten aus Bühnenwerken, die durch Shakespeares Schaffen inspiriert wurden.
Weitere Informationen unter www.shakespeare-festival.de oder am Info- und Kartentelefon mit der Rufnummer 01805 065 065 (0,14 €/Min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunknetze max. 0,42 €/Min).
Montag, 28. März 2011
Shakespeare Festival in Neuss zeigt Hamlet auf Koreanisch
"Sein, oder nicht Sein?", das ist beim 21. Shakespeare Festival im Globe Neuss die Frage. Vom 17. Juni bis 16. Juli 2011 werden insgesamt 15 Inszenierungen in dem Nachbau des originalen Shakespeare-Theaters am Rennbahnpark gezeigt. Mittelpunkt der Bühnenereignisse ist der Dänenprinz Hamlet, der gleich viermal - auf Englisch, Koreanisch und Deutsch - mit methodischem Wahnsinn die alles entscheidende Frage stellt. Aus England, der Schweiz, Schweden, Deutschland, Korea und Simbabwe kommen die Compagnien und Ensembles, die den Besuchern das Werk des Dramatikers aus Stratford-upon-Avon nahe bringen.
Der Kartenvorverkauf startet am 1. April. Tickets und weitere Infos gibt’s unter der Telefonnummer 01805/065 065 (14 Cent/Min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunknetze max. 42 Cent/Min).
Internet: www.shakespeare-festival.de
Der Kartenvorverkauf startet am 1. April. Tickets und weitere Infos gibt’s unter der Telefonnummer 01805/065 065 (14 Cent/Min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunknetze max. 42 Cent/Min).
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Mittwoch, 16. März 2011
Sein, oder nicht Sein? 21. Shakespeare Festival im Globe Neuss
neuss.de Vom 17. Juni bis 16. Juli dieses Jahres findet das 21. Shakespeare Festival im Neusser Globe statt.
Insgesamt fünfzehn Inszenierungen werden in dem Nachbau des originalen Shakespeare-Theaters am Rennbahnpark gezeigt, und wieder gibt es eine hochkarätige Begegnung auf internationaler Ebene: Aus England, der Schweiz, Schweden, Deutschland, Korea und Simbabwe kommen die Compagnien und Ensembles, die uns das unvergängliche Œuvre des Mannes aus Stratford-upon-Avon nahe bringen.Mittelpunkt der Bühnenereignisse ist in diesem Jahr der Dänenprinz Hamlet, der gleich viermal – auf englisch, koreanisch und deutsch – mit methodischem Wahnsinn die alles entscheidende Frage nach »Sein, oder nicht Sein?« stellt. Ein Höhepunkt des Festivals ist ohne Frage »Hamlet (from the East)« der koreanischen Yohangza Theatre Company, englischer Originaltext wird von der Globe Touring Company geboten, zwei Schauspieler aus Simbabwe präsentieren das Stück in konzentrierter Form, und in deutsch ist der Hamlet mit der bremer shakespeare company zu erleben.
Liebhaber Frankreichs und der französischen Sprache kommen mit der »Comédie des Erreurs« des Théâtre Vidy-Lausanne auf ihre Kosten. Englischsprachig wird es bei Shakespeares vielschichtigem Lustspiel »As You Like it« mit der Globe Touring Company sowie der »Comedy of Errors« und dem Historiendrama um »Richard III.« – inszeniert von der exzellenten Propeller Company. »Shakespeare – ein deutscher Dichter«, eine Lecture aus dem Londoner Globe, wird von dem bekannten deutschen Schauspieler Sebastian Koch sowie seinem englischen Kollegen Philip Cumbus vorgestellt. Das Potsdamer Poetenpack bietet die Komödie »Was ihr wollt«, und »Viel Lärm um nichts« ist mit dem Rheinischen Landestheater zu sehen. Eine Programmpremiere in der Geschichte des Neusser Shakespeare Festivals ist »Troilus und Cressida«, inszeniert von der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Der Romeo & Julia Kören, einer der besten Chöre Schwedens, reist für eine musikalisch-szenische Umsetzung des »Macbeth« an, und die Sopranistin Elisabeth Watts, der Bariton Stephan Loges und ihr Klavierbegleiter Simon Lepper widmen sich berühmten Arien und Duetten aus Bühnenwerken, die durch Shakespeares Schaffen inspiriert wurden. Und natürlich gibt Patrick Spottiswoode seine legendären Lectures!
Weitere Informationen unter www.shakespeare-festival.de oder am Info- und Kartentelefon mit der Rufnummer: 01805 065 065 (0,14 €/Min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunknetze max. 0,42 €/Min). Der Kartenvorverkauf startet am 1. April.
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Shakespeare Festival im Globe Neuss
neuss.de In Neuss beginnt der Sommer bereits am Freitag, 17. Juni 2011. Dann öffnet zum 21. Shakespeare Festival das Globe-Theater am Rennbahn Park seine Pforten:
Fünfzehn verschiedene Programme mit Solisten und Ensembles aus England, der Schweiz, Schweden, Deutschland, Korea und Simbabwe werden zu sehen, hören und miterleben sein. Es gibt elf Deutschlandpremieren, eine NRW-Erstaufführung, musikalische Kostbarkeiten und zu allem einen unausweichlichen Schwerpunkt: Gleich viermal stellt der Dänenprinz Hamlet in diesem Jahr mit methodischem Wahnsinn die alles entscheidende Frage nach »Sein oder Nicht-Sein« – und er tut es sowohl in englischer und deutscher als auch in koreanischer Sprache.Der Reigen beginnt am 17. und 18. Juni mit einem Gastspiel des Théâtre Vidy-Lausanne, das uns seine Version der »Comédie des Erreurs« mitbringt – die völlig konfuse Geschichte um die zwei Zwillingspärchen, die im Kindesalter durch ein Schiffsunglück jeweils halbiert wurden und nun als Erwachsene in den unterschiedlichsten Konstellationen miteinander kollidieren, bis am Ende alle Puzzleteilchen ins richtige Bild fallen. Danach reist das Poetenpack aus Potsdam an, das sich in diesem Jahr mit einer veritablen, ganz auf das Rund des Globe zugeschnittenen Premiere zeigt: »Was ihr wollt«, ein Paradebeispiel für die unterschiedlichen Rauschzustände, in die sich das Menschenleben verlieren kann, wenn’s an der rechten Moral gebricht. Das Ensemble lädt am 19. Juni zur öffentlichen Generalprobe, der am 20. und 21. Juni die eigentlichen Vorstellungen mit Viola, Orsino, Olivia, Sebastiano und dem Verwalter Malvolio folgen. Tags drauf, 22. Juni, gibt Patrick Spottiswoode seine legendären Lectures. Mit »Viel Lärm um nichts« geht es dann am 23. und 24. Juni weiter: Das Rheinische Landestheater Neuss vertauscht seine gewohnten Bretter mit der Bühne des Globe, wo Hero und Claudio sowie Beatrice und Benedikt im geistreichen Wortgemetzel übereinander herfallen. Jene sähen sich lieber heute als morgen vor dem Traualtar, diese hingegen sind felsenfest davon überzeugt, dass eine Ehe der Anfang vom Ende und daher um jeden Preis zu vermeiden sei.
Die Globe Touring Company kommt gleich mit zwei Inszenierungen zu uns: Mit »As you like it«, einem der feinsinnigsten, »romantischsten« Lustspiele des Dichters, in dem rüde, rachsüchtige Machtgier sich zwischen große Liebe drängen will, nur um schließlich an der Klippe der Einfachheit zu scheitern. Eine pastorale Romanze, ein Verkleidungsspiel, Wortwitz und knorrige Landliebe mischen sich am 25. und 26. Juni »wie es Euch gefällt«. Im Anschluss zeigt die fahrende Truppe aus London in einer zweiten Begegnung Hamlet, ein Schauspiel in dem gewissermaßen der »ganze« Shakespeare sich festgeschrieben hat, nicht zuletzt durch eine Fülle sprachlicher Neuheiten, wie sie sich heute, wo das Wörterbuch regiert, niemand mehr leisten dürfte (27.-29. Juni).
Die Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« unternimmt am 1. und 2. Juli eine Zeitreise nach Troja: »Troilus und Cressida«, erstmals beim Neusser Shakespeare Festival überhaupt zu sehen, spielt im siebenten Jahr eines absurden Krieges, der am Ende – wie die meisten Waffengänge – keinen wirklichen Sieger kannte. Auch in dieser selten aufgeführten »Tragikomödie« gibt es schließlich nur ein großes Fragezeichen, wenn Troilus, der Bruder des Paris, und Cressida, die Tochter des zu den Griechen übergelaufenen Priesters Kalchas, feststellen müssen, dass ihre Liebe in dem giftigen Geflecht aus Intrigen, Eitelkeiten und Machtgier nie eine Chance hatte.
Am 3. Juli bringt der bekannte deutsche Schauspieler Sebastian Koch (»Das Leben der anderen«, »Die Manns«, »Der Seewolf« u.v.a.) in einer Nachmittags- und einer Abendvorstellung eine Lecture des Londoner Globe zur Aufführung: »Shakespeare – ein deutscher Dichter«, ist eine ausgewählte zweisprachige Lesung, in der das britische Original auf deutsche Dichterworte trifft und seinen langen, ungebrochenen Einfluss von Goethe bis zur Gegenwart demonstriert. Gemeinsam mit Sebastian Koch liest Philip Cumbus (London Globe), und Martin Swales, Emeritus des University College London, führt durch die Veranstaltung, in der auch berühmte Filmausschnitte gezeigt werden.
»Kupenga Kwa Hamlet« steht am 4. Juli auf dem Programm, den unter der Regie von Arne Pohlmeier die beiden virtuosen Schauspieler Denton Chikura und Tonderai Munyevu aus Simbabwe erarbeitet haben – just dieselben, die vor zwei Jahren als »Two Gentlemen of Verona« für begeisterten Applaus sorgten. Die Grundlage ihres Hamlet-Duetts bildet nun freilich nicht der hehre, hohe Originaltext, sondern eine jener »Erinnerungs-Raubkopien«, die zu Shakespeares Zeit gang und gäbe waren. Man spricht also englisch! Demgegenüber bringt der von Nora Somaini inszenierte »Hamlet« der bremer shakespeare company am 5. und 6. Juli eine ihrerseits höchst originelle Ansicht von Helsingör. Der Königshof ist ein hermetisch abgeriegelter Raum, in dem sich die Elite sicher wähnt, während sie sich in inneren Kämpfen verliert und vernichtet – wie jeder Or¬ganismus, der sich nur noch mit sich selbst beschäftigt. Nach solch geballter Dramatik kommen am 7. Juli der Bariton Stephan Loges und sein Klavierbegleiter Simon Lepper erneut ins Globe. Mit großer Resonanz hatten die beiden im vergangenen Jahr eine Auswahl von Shakespeare-Liedern vorgetragen, um sich, nunmehr mit der Sopranistin Elisabeth Watts, der Fülle der Bühnenwerke zu widmen, die nach den Schauspielen des Meisters entstanden sind – von Henry Purcells »Fairy Queen« über Giuseppe Verdis »Macbeth« bis zu Cole Porters »Kiss me Kate«.
Ein weiterer Höhepunkt des diesjährigen Shakespeare Festivals ist zweifellos am 9. und 10. Juli zu erwarten, wenn die koreanische Yohangza Theatre Company ihren »Hamlet (from the East)« vorstellt. Fünf Jahre sind vergangen, seit das fernöstliche Ensemble mit seinem »Sommernachtstraum« eine der beglückendsten Inszenierungen in der bisherigen Festival-Geschichte mitbrachte. Jetzt zeigt uns der Regisseur Jung Ung Yang einen »Hamlet«, der beide Kulturen auf einer geradezu metaphysischen Ebene miteinander verknüpft.
Dem west-östlichen »Hamlet« folgt am 11. Juli gewissermaßen etwas aus »Süd-Nord« – ein musikalischer »Macbeth« aus Schweden, der einen ganz ungewöhnlichen Weg einschlägt: Das Stockholmer Ensemble Romeo & Julia Kören, einer der besten schwedischen Chöre, kombiniert Bruchstücke aus dem originalen Drama mit geistlicher und weltlicher Vokalmusik, die schon zu Shakespeares Zeit historisch war. In prächtigen Kostümen agieren die Sänger und Sängerinnen zu Kompositionen von Josquin Desprez (1450 1521) und einigen seiner Zeitgenossen, die trotz vieler strenger Kompositionsvorschriften genügend Platz für dramatische Lautmalereien hatten.
Edward Hall und die phänomenale, rein männliche Propeller Company schließen den Bogen des diesjährigen 21. Shakespeare Festivals mit einem hinreißenden Kontrastprogramm. Zunächst werden wir Zeugen einer der boshaftesten Erscheinungen, die Shakespeare überhaupt auf die Bühne gebracht hat: Gloucester alias »Richard III.«, der innerlich und äußerlich verunstaltete Schurke, den sie alle erkennen und dessen Ränkespiel dennoch keiner entkommen kann – diese so raffinierte wie elende Kreatur wird abgelöst von der »Comedy of Errors«, mit deren französischem Gegenstück das Shakespeare Festival 2011 begann. Noch einmal zwei Zwillinge im Doppelpack, noch einmal köstlichste Missverständnisse in Hülle und Fülle, und schließlich ein dröhnendes Happy End. (13. bis 16. Juli).
Weitere Informationen unter www.shakespeare-festival.de oder am Info- und Kartentelefon mit der Rufnummer: 01805 065 065 (0,14 €/Min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunknetze max. 0,42 €/Min). Der Kartenvorverkauf startet am 1. April.
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Samstag, 12. März 2011
Neuss Vier Mal "Hamlet" beim Shakespeare-Festival
ngz-online.de "Sein oder Nichtsein?" Für das Shakespeare-Festival im Globe stellt sich die Frage im 21. Jahr längst nicht mehr. Dass sie dennoch das vierwöchige internationale Theatertreffen vom 17. Juni bis 16. Juli bestimmt, liegt allein darin, dass "Hamlet" diese Frage gleich vier Mal stellen wird – auf englisch, deutsch und koreanisch. mehr
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Hamlet auf Koreanisch in Neuss
lr-online.de Hamlet auf Koreanisch oder «Kupenga Kwa Hamlet» aus Simbabwe: Die Tragödie um den Dänenprinzen steht im Mittelpunkt des 21. Shakespeare-Festivals in Neuss.
Insgesamt 15 Inszenierungen präsentieren Compagnien aus Europa, Asien und Afrika vom 17. Juni bis 16. Juli. Im Neusser Globe, dem Nachbau des originalen Londoner Shakespeare-Theaters, kommt dabei Hamlet mit seiner weltweit gültigen Sinnfrage «Sein oder Nichtsein» gleich viermal auf die Bühne, wie die Stadt Neuss am Freitag mitteilte.
Höhepunkt des Festivals ist die Aufführung «Hamlet (from the East)» der koreanischen Yohangza Theatre Company. Liebhaber des Originaltextes sind bei der Londoner Globe Touring Company richtig. «Shakespeare - ein deutscher Dichter»: In der zweisprachigen Lesung zeigen die Schauspieler Sebastian Koch («Das Leben der anderen») und Philip Cumbus den weitreichenden Einfluss Shakespeares auf die deutsche Dichtung und Literatur.
Höhepunkt des Festivals ist die Aufführung «Hamlet (from the East)» der koreanischen Yohangza Theatre Company. Liebhaber des Originaltextes sind bei der Londoner Globe Touring Company richtig. «Shakespeare - ein deutscher Dichter»: In der zweisprachigen Lesung zeigen die Schauspieler Sebastian Koch («Das Leben der anderen») und Philip Cumbus den weitreichenden Einfluss Shakespeares auf die deutsche Dichtung und Literatur.
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Neuss Hamlet in vier Varianten
wz-newsline.de Ein kleines Festival im Festival wird es im Sommer im Globe-Theater geben: Gleich vier Hamlet-Inszenierungen setzen beim vierwöchigen Shakespeare-Fest an der Rennbahn einen markanten Schwerpunkt. Warum Hamlet? Festivalleiter Rainer Wiertz gibt sich selbstbewusst: Nur in Neuss mit der ganz... mehr
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Mittwoch, 16. Februar 2011
Kulturausschuss
Neuss (PN/Fi). Legenden für Straßennamen in Rosellerheide-Neuenbaum und die Anschrift des Romaneum stehen auf der Tagesordnung des kommenden Kulturausschusses.
Das Gremium tagt am Mittwoch, 23. Februar 2011, 17 Uhr im Neusser Ratssaal. Außerdem berichtet die Verwaltung über das diesjährige Shakespeare Festival, stellt den kommenden Spielplan des Rheinischen Landestheaters vor und berichtet über die Verteilung der Zuschüsse an Brauchtums-, Heimat- und Kulturvereine. Die Leitung der Sitzung hat Hartmut Rohmer.
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