Montag, 6. Januar 2014

POL-NE: Zeugen nach Wohnungseinbrüchen im Rhein-Kreis Neuss gesucht - Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

presseportal.de
Rhein-Kreis Neuss (ots) - Am vergangenen Wochenende, zwischen Freitag (03.01.) und Sonntag (05.01.), kam es im Rhein-Kreis Neuss zu mehreren Wohnungseinbrüchen. Dabei nutzten die Einbrecher in einigen Fällen offensichtlich das Einsetzen der Dämmerung, um ungestört ihrer "Arbeit" nachgehen zu können. Ihre bevorzugte Vorgehensweise bestand darin, Fenster-, Balkon- oder Terrassentüren aufzuhebeln. Auf ihrer Tour durch die Wohnhäuser hatten es die Täter in erster Linie auf Bargeld und Schmuck abgesehen. Aber auch elektronische Geräte, wie Handys, Notebooks und iPads, ließen die Wohnungseinbrecher mitgehen.
In Neuss waren mehrere Ortsteile betroffen. In Gnadental, auf dem Nixhütter Weg, brachen Unbekannte am Samstag, zwischen 13:15 Uhr und 19:30 Uhr, in zwei benachbarte Häuser ein, am gleichen Tag, zwischen 17:00 Uhr und 19:30 Uhr, in ein freistehendes Einfamilienhaus auf dem Grüner Weg. In Hoisten, auf der Karlstraße, hatten die Täter in der Zeit von Freitag, 14:00 Uhr, bis Samstag, 20:30 Uhr, sowie im Augustinusviertel, "Meertal", im Laufe des Samstagnachmittag, zwei Einfamilienhäuser im Visier. Weiterhin drangen sie zwischen Samstag 18:00 Uhr und Sonntag 07:30 Uhr im Bereich der Furth, auf der Eintrachtstraße, in ein Reihenhaus ein.
In Meerbusch-Büderich, auf dem Brühler Weg und "Am Hövel", brachen Unbekannte, zwischen Samstag 13:00 Uhr und Sonntag 11:00 Uhr, auf beiden Straßen jeweils in zwei angrenzende Einfamilienhäuser ein. Auf der Dückersstraße drangen sie am Samstag, in der Zeit von 16:40 Uhr bis 18:40 Uhr, in ein Zweifamilienhaus ein.
In der Dormagener Innenstadt, Robert-Koch-Straße, wurde die Bewohnerin eines Einfamilienhauses am Sonntag, gegen 19:40 Uhr, durch verdächtige Geräusche auf einen Einbruch in ihre Wohnung aufmerksam. Den Tätern gelang es unerkannt zu entkommen, eine Fahndung durch die Polizei verlief ohne Erfolg.
Auf der Straße "Am Sandfeld" in Kaarst-Süd stiegen Unbekannte am Samstag, zwischen 14:30 Uhr und 19:00 Uhr, in die Erdgeschoßwohnung eines Mehrfamilienhauses ein.
In der Zeit am Sonntag, 13:30 Uhr bis 19:30 Uhr, machten sich Tageswohnungseinbrecher in der Grevenbroicher Südstadt, auf der Von-der-Porten-Straße, an einer Doppelhaushälfte zu schaffen.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Einbrüche geben können, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131 3000 in Verbindung zu setzen.
"Einbrecher kommen nicht überall rein..." Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass die wenigsten Einbrecher gut ausgerüstete "Profi s" sind. Meist handelt es sich vielmehr um Täter, die sich oft schon durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen von ihren Absichten abhalten lassen. Faktum ist: Sichtbare Sicherungstechnik wirkt auf den Täter eher ab schreckend als anziehend. Denn Sicherungstechnik bedeutet eine längere "Arbeitszeit" und je mehr Zeit verstreicht, desto größer wird das Entdeckungsrisiko des Einbrechers. Die Polizei Neuss empfiehlt daher "Lassen Sie sich beraten und sichern Sie Ihr Haus durch zusätzliche Sicherungseinrichtungen". Weitere Infos erhalten sie unter: http://www.polizei.nrw.de/rhein-kreis-neuss/artikel__7256.html

POL-NE: Navidiebe festgenommen

presseportal.de Neuss / Kaarst (ots) - In der Nacht zum Montag (06.01.) konnten Polizeibeamte aus dem Rhein-Kreis Neuss Navidiebe festnehmen. Gegen 00:40 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie ein Unbekannter die Seitenscheibe seines PKW, der auf der Kaarster Straße geparkt war, einschlug und anschließend in ein Fahrzeug stieg, das dann in Richtung Kaarst flüchtete. Der Geschädigte informierte die Polizei über den Sachverhalt, die eine Fahndung nach den Tätern einleitete. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass neben dem PKW des Anrufers ein weiteres Auto aufgebrochen worden war. Aus beiden Fahrzeugen fehlte jeweils ein mobiles Navigationsgerät. Im Verlauf der Fahndung fiel einer Streifenbesatzung der Polizei ein Opel Vectra auf der Neusser Straße in Kaarst auf, der daraufhin angehalten und überprüft wurde. Im Fahrzeug befanden sich eine 42-jährige Kaarsterin und ein 21-jähriger Kölner, auf den die Beschreibung des Zeugen passte. Im Fahrzeug der Verdächtigen fanden die Beamten nicht nur die zwei soeben entwendeten Navigationsgeräte, sondern auch noch ein Gerät aus einem länger zurück liegenden Tat in Köln. Die Polizei nahm das Pärchen vorläufig fest, die Navis sind wieder im Besitz der Eigentümer. Die 42-Jährige befindet sich nach den polizeilichen Vernehmungen wieder auf freiem Fuß. Über den Verbleib des jungen Kölners entscheidet der Haftrichter.

POL-NE: Drei betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr gezogen

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Dormagen (ots) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag (04./05.01.2014) fielen der Dormagener Polizei gleich drei Fahrzeugführer auf, die nicht mehr fahrtüchtig waren.
Kurz nach Mitternacht bemerkte eine Dormagener Streife in Bereich Delrath einen 23-jährigen Pkw-Führer aus Dormagen-Stürzelberg, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Bei der Kontrolle stellten die Ordnungshüter dann fest, dass der Fahrer sowohl deutlich unter Alkoholeinwirkung als auch unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Wenige Stunden später mussten die Dormagener Polisten auf der Landstraße 380 einen 40 Jahre alten Autofahrer aus Dormagen-Straberg aus dem Verkehr ziehen, der in starken Schlangenlinien fuhr. In den frühen Morgenstunden wurde dann eine Dormagener Polizeistreife im Gewerbegebiet Top-West auf einen 30-jährigen Pkw-Führer aufmerksam. Der junge Mann aus Dormagen fiel ebenfalls durch seine unsichere Fahrweise auf. Auch er stand nicht nur erheblich unter Alkoholeinfluss, sondern zeigte starke Anzeichen des Genusses von Betäubungsmitteln. Allen drei Fahrzeugführern wurden Blutproben entnommen. Sie erwartetet jeweils ein empfindliches Strafverfahren.(lew/pi)

POL-NE: PKW durch Brand schwer beschädigt

presseportal.de Meerbusch (ots) - Am 05.01.2014, gegen 03:26 Uhr, wurde der Feuerwehr ein brennender PKW auf der Liegnitzerstraße gemeldet. Der PKW wurde durch das Feuer stark beschädigt. Die Brandursache ist zur Zeit noch ungeklärt. Der PKW wurde zur Beweissicherung sichergestellt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die vedächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 02131 / 3000. (pi)

POL-NE: Körperverletzung auf der Bergheimer Straße - Zeugen gesucht

presseportal.de Neuss (ots) - Am 05.01.2014, gegen 01:10 Uhr, griffen drei bis vier bislang unbekannte Täter mehrere Jugendliche auf der Bergheimer Straße unvermittelt an. Dabei verletzten sie einen 17-jährigen aus Neuss leicht, ein 18-Jähriger Neusser erlitt eine Platzwunde an der Augenbraue, die in einem Krankenhaus versorgt werden musste. Die Täter werden wie folgt beschrieben: Alle 3-4 Personen seien von südländischem Erscheinungsbild und zwischen 20-25 Jahre alt gewesen. Ein Täter war mit einer Winterjacke mit Fellkapuze bekleidet und hatte dunkles Haar, der zweite Täter führte ein Fahrrad mit und der dritte Täter hatte ebenfalls kurze Haare und einen Dreittagebart. Zum vierten Täter liegt keine Beschreibung vor. Wer den Vorfall beobachtet hat oder Hinweise zur Identität der Täter machen kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 02131 / 3000 in Verbindung zu setzen. (pi)

POL-NE: Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus

presseportal.de Neuss (ots) - Am 05.01.2014, gegen 00:35 Uhr, wurde der Feuerwehr ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus auf der Königstraße gemeldet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten zunächst nicht alle Bewohner das Haus verlassen, sondern mussten durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Vier Personen wurden durch eine Rauchgasintoxikation leicht verletzt, konnten das Krankenhaus jedoch nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte somit einen Gebäudeschaden verhindern. Der entstandene Sachschaden ist dennoch nicht unerheblich. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Ermittlungen muss von Brandstiftung ausgegangen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (pi)

POL-NE: Lkw entwendet - Zeugen gesucht

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Neuss (ots) - Einen blauen Lkw (Mercedes Benz / 7.5 Tonner mit blauem Kastenaufbau und Ladehubrampe) entwendeten unbekannte Diebe am Freitag (03.01.2014), gegen 22:00 Uhr, in Neuss-Weissenberg.
Das 4 jahre alte Fahrzeug war auf einem Firmengelände an der Normannenstr. abgestellt und trägt die amtlichen Kennzeichen NE-PJ 775. Zum o. g. Zeitpunkt wurde ein Zeuge durch Fahrgeräusche aufmerksam und beobachtete, wie der Lkw ohne Licht vom Firmenhof auf die Normannenstr. gefahren wurde. Umgehend informierte er die Polizei; eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen jedoch ohne Erfolg.
Weitere Zeugen, die Hinweise auf den Diebstahl oder auf den Verbleib des Lkw geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 02131-3000 in Verbindung zu setzen.(KL)

POL-NE: Brand in einer Werkstatt

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Meerbusch (ots) - Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am 03.01.2014 gegen 20:30 Uhr eine Werkstatt auf der Bösinghovener Straße in Brand. Es entstand Gebäudeschaden, verletzt wurde niemand. Ein angrenzendes Wohngebäude musste kurzfritig evakuiert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (koen.)

POL-NE: Brennender Baum - Brandstiftung wahrscheinlich

presseportal.de Grevenbroich (ots) - Am Freitagmorgen (03.01.), gegen 07:40 Uhr, brannte auf der Uhlandstraße ein Baum. Als die Polizei am Einsatzort eintraf, löschte die Feuerwehr bereits das Feuer an einem circa sieben Meter hohen Lebensbaum. Zuvor hatte ein Zeuge einen Jugendlichen beobachtet, der, nachdem er etwas in den Baum geworfen hatte, davon gelaufen war. Aufgrund der bereits eingeleiteten Löscharbeiten sowie der Distanz des Baumes zu den Wohnhäusern waren keine Evakuierungsmaßnahmen erforderlich .Die Polizei geht von Brandstiftung aus und erbittet weitere Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 02131 300-0.

POL-NE: Weitere Sachbeschädigungen an Haltestellen

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Neuss (ots) - In der Nacht zum Freitag (03.01.) kam es im Stadtgebiet von Neuss zu weiteren Sachbeschädigungen an Bushaltestellen. In der Zeit zwischen Donnerstag (02.01.), 23:35 Uhr, und Freitag, 04:50 Uhr, zerstörten Unbekannte die Scheiben der Wartehäuschen an der Schorlemer Straße und am Werresweg, Höhe Bonner Straße. Sowohl die Polizei als auch die Stadtwerke Neuss haben mit Presseveröffentlichungen (zuletzt am 19.12.2013-15:53 Uhr-) über eine Serie von Sachbeschädigungen an Wartehäuschen und Bushaltestellen informiert. Bislang gibt es insgesamt 19 angezeigte Fälle, bei denen jeweils ein bis drei große Scheiben beschädigt worden sind. Der Sachschaden beläuft sich auf über 20.000 Euro. Wer Hinweise zu diesem Sachverhalt geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei (02131/3000) in Verbindung zu setzen.
Für solche Hinweise, die zur Ergreifung der oder des Täter(s) führen, hat das geschädigte Unternehmen (SWN) unter Ausschluss des Rechtsweges eine Belohnung in Höhe von 1500 Euro (in Worten: eintausendfünfhundert) ausgelobt.

POL-NE: Einbruch in Mehrfamilienhaus

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Jüchen-Gierath (ots) - In der Zeit zwischen Mittwoch (01.01.), 16:00 Uhr, und Donnerstag (02.01.), 11:30 Uhr, wurde ein Mehrfamilienhaus auf der Straße Am Ackergrund Ziel von Einbrechern. Unbekannte gelangten auf die Rückseite des Hauses und kletterten dort auf den Balkon. Hier schlugen sie die Scheibe der dortigen Tür ein und gelangten so in die Räumlichkeiten. Die Täter flüchteten durch die Terrassentür im Erdgeschoss. Ob die Einbrecher etwas entwendet haben, kann nicht angegeben werden. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02131 300-0 entgegen.
"Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss steht Ihnen nicht nur beim Einbruchsschutz mit Rat und Tat zur Seite"
Wir sind immer für Sie da. Aber wirksamer Schutz vor Straftaten ist nicht allein Sache der Polizei, sondern geht uns alle an. Wer die Gefahren kennt, kann viele Risiken ausschließen. Profitieren Sie von unseren Erfahrungen. Nutzen Sie die Empfehlungen der Polizei für Ihre Sicherheit in allen Bereichen der Kriminalität. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir wollen, dass Sie sicher leben. Informationen beim Kriminalkommissariat Prävention und Opferschutz unter 02131/300-0.

POL-NE: Wohnungseinbruch

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Dormagen-Straberg (ots) - Unbekannte hebelten in der Zeit wischen Mittwoch (01.01.), 16:15 Uhr, und Donnerstag (02.01.), 12:25 Uhr, die Terrassentür eines Einfamilienhauses auf der Straße Im Gerstenfeld auf. Aus der Wohnung entwendeten die Täter 2 Laptops und Schmuck. Die Polizei erbittet Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 02131 300-0.
Ein Einbruch in Haus oder Wohnung ist für Betroffene ein unerwarteter Schock: Die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder andere schwer wiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, machen ihnen dabei oft mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Dass man sich erfolgreich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Ein großer Anteil der Einbrüche bleibt im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Hier macht sich offenbar bezahlt, dass immer mehr Menschen unser Angebot nutzen, sich in der Beratungsstelle des Kommissariates für Prävention und Opferschutz zu informieren, oder diese Mitarbeiter zu einem Beratungstermin vor Ort einzuladen. Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss bietet daher auch weiterhin für jeden Interessenten kostenlos eine qualifizierte Beratung an. Fachleute der Kriminalpolizei zeigen, wie man sein Haus oder seine Wohnung sicherer machen kann. Terminvereinbarung unter 02131/3000.

POL-NE: Wohnungseinbruch

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Meerbusch-Büderich (ots) - In der Zeit zwischen dem 01.01., 12:00 Uhr, und dem 02.01.2014, 18:15 Uhr, gelangten Unbekannte auf das rückwärtige Grundstück eines Einfamilienhauses auf der Straße Am Fronhof.
Die Täter kletterten auf den Balkon des Obergeschosses und verschafften sich durch Aufhebeln der Balkontür Zutritt zum Haus.
Die Einbrecher verließen die Wohnung mit erbeutetem Schmuck.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131 300-0 entgegen.
"Einbruchschutz durch intakte Nachbarschaft" Die Polizei kann nicht überall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch Nachbarn, die einander helfen, gibt es fast immer. Pflegen Sie daher den Kontakt zu Ihren Nachbarn - für mehr Lebensqualität und Sicherheit. Warten Sie nicht auf die anderen, tun Sie den ersten Schritt. Sprechen Sie die Bewohner Ihres Hauses oder Ihrer Nachbarhäuser an. Veranstalten Sie ein Treffen und tauschen Sie untereinander Rufnummern aus. Denn: In einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher, Diebe und Betrüger kaum eine Chance.

POL-NE: Tageswohnungseinbrüche in Frimmersdorf und Gustorf

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Grevenbroich (ots) - Am Donnerstag (02.01.), in der Zeit zwischen 06:45 Uhr und 14:00 Uhr, brachen Unbekannte die Terrassentür eines Einfamilienhauses auf der Frankenstraße auf. Die Täter gelangten so in die Wohnung und entwendeten daraus Bargeld.
In der Zeit zwischen 13:40 Uhr und 20:50 Uhr gelangten Einbrecher auf das rückwärtige Grundstück eines Einfamilienhauses auf der Mittelstraße. Dort schlugen sie eine Fensterscheibe ein und gelangten auf diesem Weg in die Wohnung. Angaben zum Diebesgut liegen hier nicht vor. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02131 300-0 entgegen.
Ein Einbruch in Haus oder Wohnung ist für Betroffene ein unerwarteter Schock: Die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder andere schwer wiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, machen ihnen dabei oft mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Dass man sich erfolgreich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Ein großer Anteil der Einbrüche bleibt im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Hier macht sich offenbar bezahlt, dass immer mehr Menschen unser Angebot nutzen, sich in der Beratungsstelle des Kommissariates für Prävention und Opferschutz zu informieren, oder diese Mitarbeiter zu einem Beratungstermin vor Ort einzuladen. Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss bietet daher auch weiterhin für jeden Interessenten kostenlos eine qualifizierte Beratung an. Fachleute der Kriminalpolizei zeigen, wie man sein Haus oder seine Wohnung sicherer machen kann. Terminvereinbarung unter 02131/3000.

Dormagen Stadtbibliothek gewinnt neue Nutzer

Leiterin Claudia Schmidt und ihr Büchereiteam konnten sich im abgelaufenen Jahr über ein Kundenplus von 15 Prozent freuen. 2014 wird die Medien-Auswahl in der Bibliothek noch größer. Auch Sehbehinderte werden berücksichtigt. Von Stefan Schneider
Es sind stolze Zahlen, die das Team der Dormagener Stadtbibliothek um Leiterin Claudia Schmidt in diesen Tagen der Öffentlichkeit präsentieren kann. Die Kundenzahl ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen, mittlerweile nutzen 4740 Menschen die Angebote der Bücherei. 2013 habe es einen Zuwachs von 15 Prozent gegeben, berichtet Schmidt. Da ist es keine Überraschung, dass auch die Ausleihzahlen in die Höhe geschnellt sind. 223 000 Mal wurden im abgelaufenen Jahr Medien ausgeliehen, vier Prozent mehr als 2012.
Die große Nachfrage ist möglicherweise auf das attraktive Angebot zurückzuführen, das ständig weiterwächst. Die Dormagener Stadtbibliothek geht jedenfalls mit der Zeit. Das lässt sich nicht zuletzt daran ablesen, dass die Einrichtung seit November 2011 Konsolenspiele und regelmäßige "Gamingdays" für junge Nutzer anbietet – und seit Ende des vergangenen Jahres auch elektronische Bücher (eBooks) – ebenso wie eVideos und eAudios. Über das Internetportal www.onleihe-niederrhein.de sind derzeit schon mehr als 8000 Titel erhältlich, teilt Stadtsprecher Harald Schlimgen mit.
Möglich macht die Ausleihe dieser modernen Medien die Zugehörigkeit der Dormagener Stadtbibliothek zu einem Verbund mit neun anderen Büchereien. Darunter sind Goch, Kamp-Lintfort, Kleve, Moers und Nettetal. Die Beteiligung dort sei ein wichtiger Schritt in die Zukunft, so die Einschätzung bei der Stadtverwaltung und in der Stadtbibliothek. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Menschen zunehmend auf Tablets oder Smartphones lesen und sich dort Filme ansehen oder Hörbücher abspielen", erläutert Leiterin Claudia Schmidt.
Weil Stillstand schnell zum Rückschritt werden kann, hat sich das Bibliotheksteam auch für 2014 wieder Einiges vorgenommen. So sollen mit Unterstützung der Bürgerstiftung Dormagen und des Fördervereins der Bibliothek zusätzliche Hörbücher im sogenannten DAISY-Format angeschafft werden.
Dieses digitale Format ist speziell für sehbehinderte und blinde Menschen entwickelt worden. Es ermöglicht ihnen unter anderem, einzelne Kapitel und Stellen in den Hörbüchern auszuwählen. Mit Hilfe der Sparkassenstiftung will die Stadtbibliothek außerdem verstärkt "Medienkisten" zu bestimmten Themen für Schulen und Kindertagesstätten anbieten. In diesen Themenkisten finden sich unterrichts- und projektbegleitende Materialien – von Sachbüchern über Romane bis hin zu Filmen und Tondokumenten. "Hier stellen wir eine wachsende Nachfrage bei den Bildungseinrichtungen fest", erzählt Claudia Schmidt. Die Bücherei selbst ist längst zum Lernort geworden; täglich kommen Einzelnutzer oder Gruppen, um am eigenen Laptop oder an den PC der Bibliothek zu lernen. Die Förderung der Lese- und Medienkompetenz dürfte auch in Zukunft ein wichtiges Ziel bleiben.
Für andere Kunden sollen künftig übrigens ebenfalls "Themenkoffer" in der Stadtbibliothek erhältlich sein. Wer sich beispielsweise für den russischen Schriftsteller Leo Tolstoi interessiert, erhält in einem Paket zum ersten Kennenlernen eine Biografie, ein Hörbuch, den berühmten Tolstoi-Roman "Krieg und Frieden" sowie den Film "Ein russischer Sommer".
Weitere Medienkoffer sind zu Länderthemen wie "Ein Jahr in Schweden" oder Lebenssituationen wie "Älter werden", "Glücklich mit Hund" oder "Vorlesen für Senioren" geplant. Die VR Bank unterstützt gemeinsam mit dem Förderverein der Bibliothek dieses Vorhaben. "Dabei kommen wir gern auch den Wünschen und Vorschlägen unserer Kunden nach", kündigt Claudia Schmidt an.
Die positive Entwicklung der Stadtbibliothek passt gut zu einem Jubiläum, das die Einrichtung in diesem Jahr begehen kann: Sie wird 50 Jahre alt. Das soll in der Woche vom 6. bis 13. September ausgiebig gefeiert werden. Das Programm ist noch nicht verraten worden. Feststehen dürfte aber, dass die ein oder andere Lesung dazugehören wird.
Quelle: NGZ

Dormagen Stadt investiert weiter in den Straßenbau

300 000 Euro stehen in diesem Jahr für Straßendecken zur Verfügung. Mühlenbuschweg und die Heinrich-Meising-Straße werden saniert. Von Marcus Hammes
Neue Fahrbahndecken erhalten im Sommer der Delhovener Mühlenbuschweg und die Heinrich-Meising-Straße in Horrem. Insgesamt stehen den Technischen Betrieben Dormagen 300 000 Euro für Straßendecken in deren Wirtschaftsplan zur Verfügung. Nach der Ausschreibung dieser beiden Projekte steht fest, welche Gelder für weitere Sanierungsarbeiten bei Straßendecken zur Verfügung stehen.
Der westliche Abschnitt des Delhovener Mühlenbuschwegs wurde bereits vor einigen Jahren im Zuge von Kanalarbeiten erneuert. "Nun nehmen wir uns den östlichen Teil vor, um den Mühlenbuschweg insgesamt abzuschließen", sagt der Leiter der Technischen Betriebe Dormagen, Gottfried Koch. 170 000 Euro werden etwa für diese Baumaßnahme investiert.
In Horrem nutzen die Technischen Betriebe ohnehin anstehende Arbeiten der Energieversorgung Dormagen, um die Heinrich-Meising-Straße zu sanieren. Durch solche Synergien werden die Anwohner weniger belastet und die Kosten sind deutlich geringer, als wenn die Leitungsarbeiten der Energieversorgung Dormagen und die Straßendeckenarbeiten nacheinander stattfinden würden. "Wir werden dort voraussichtlich 70 000 Euro investieren", sagt Koch.
Eine Prioritätenliste gibt an, welche Straßendecken die Technischen Betriebe Dormagen jährlich in Angriff nehmen. "Es wird zwischen verschiedenen Faktoren wie der Bedeutung der Straße für den Verkehr und den Beschädigungen abgewogen", erläutert Koch. Nachdem die Projekte in Delhoven und Horrem ausgeschrieben wurden, würde gerechnet. "Wir bemühen uns um eine Ausschreibung möglichst früh im Jahr, um besonders günstige Angebote zu erhalten", erklärt er. Auch bei solchen Großprojekten bestimme die Nachfrage den Preis.
"Zu Jahresbeginn sind die Auftragsbücher noch nicht so voll wie bei Anfragen erst zur Jahresmitte", ergänzt Koch. Dennoch würden die Arbeiten erst ab etwa Mai beginnen. "Wir benötigen eine gewisse Grundtemperatur für die Straßendeckenarbeiten von etwa 20 Grad. Die Zeit bis zu den Sommerferien ist in der Regel ideal", sagt der Leiter der Technischen Betriebe.
Mit den restlichen Geldern aus dem 300 000-Euro-Topf könnten dann beispielsweise Risse im Straßennetz ausgebessert werden. "Wir rechnen damit, dass uns etwa noch 60 000 Euro zur Verfügung stehen. Damit können wir noch einiges erreichen", macht er deutlich.
Seit heute wird auch auf den bereits bestehenden Baustellen nach der Weihnachtspause wieder gearbeitet. So legen die Technischen Betriebe entlang der Bundesstraße 9 zwischen der Europastraße und der Kölner Stadtgrenze einen Radweg an. "Wenn das Wetter mitspielt, können wir noch im Januar fertig werden", stellt Koch in Aussicht.
Weiterhin realistisch sei auch ein Abschluss der Kanalbauarbeiten an der Hindenburgstraße in Nievenheim. "Auch dort wird nun wieder gearbeitet", sagt er. Der Kanalbau sei eher unabhängig vom Wetter, und so würden die Arbeiten wohl bis zum Karnevalsumzug fertig.
Quelle: NGZ

Grevenbroich 5 Schneckenhaus-Förderer neu aufgestellt

Der Förderverein "Grünes Klassenzimmer" hat einen neuen Vorstand. Barbara Hamecher, Angelika Neuhöffer und Ralf Dietrich treten die Nachfolge der zurückgetretenen Führung an – und fordern mehr Sachlichkeit im Zwist mit dem Kreis. Von Rudolf Barnholt und Andreas Buchbauer
Gute Nachrichten für das "Schneckenhaus" – zumindest, was die nähere Zukunft anbelangt: Der Förderverein "Grünes Klassenzimmer" hat einen neuen Vorstand. Barbara Hamecher (56) übernimmt den Vorsitz, Angelika Neuhöffer (57) das Amt als Stellvertreterin. Zum Kassierer wurde Ralf Dietrich (28) gewählt. Das neue Führungstrio hat ein festes Ziel vor Augen: den Erhalt des "Schneckenhauses". Langfristig muss dabei einiges angepackt werden: Die Stadt plant, die Trägerschaft für das "Schneckenhaus" spätestens 2022 abzugeben. Dies geht aus der Spar-Liste der Verwaltung hervor.
Zunächst aber möchte sich das neue Führungsteam darauf konzentrieren, den Zwist mit dem Kreisveterinäramt beizulegen. Hamecher und Neuhöffer betonten am Rande ihrer Wahl auf der jetzt erfolgten Mitgliederversammlung, wieder mehr Sachlichkeit in die Debatte bringen zu wollen. Keine leichte Aufgabe: Nachdem das Kreisveterinäramt durch Dr. Annette Kern angesichts massiver Bedenken bezüglich der Tierhaltung im "Schneckenhaus" eine ganze Reihe von Auflagen erlassen hat, kochen die Emotionen hoch. Der bisherige Vorstand des Fördervereins – Paul Freitag, Klaudia Haufs sowie Sandra Staff – sah sich gar veranlasst, seine Ämter niederzulegen. Auch auf der Mitgliederversammlung wurde deutlich, wie tief der Stachel nach dem Vorgehen durch den Kreis sitzt.
Norbert Wolf, seit 28 Jahren Umweltschutzbeauftragter der Stadt Grevenbroich und Mitglied des Fördervereins, kann viele Auflagen nach wie vor nicht nachvollziehen. Fest steht für ihn, dass dem "Schneckenhaus" immenser Schaden zugefügt worden sei: "Eine Praktikantin hat wegen angeblicher Seuchengefahr kurzfristig abgesagt, und auch die Spenden sind deutlich zurückgegangen", sagte Wolf. Zurzeit hat der Förderverein gerade mal 1900 Euro in der Kasse. Deutlich zu wenig: Zuletzt wurden jährlich Spenden im Wert von 26 000 Euro geleistet – für Tierarztkosten, Maßnahmen an den Anlagen oder Unterricht im "Grünen Klassenzimmer". Der zurückgetretene Vorsitzende Paul Freitag fühlt sich im Stich gelassen: "Wir haben keine Verbündeten bei der Stadt." Man scheue im Rathaus offenbar die Konfrontation mit dem Kreis. Die erneute Kritik macht deutlich, wie schwer es das neue Führungsteam haben wird, die Wogen zu glätten.
Der Kreis hatte derlei Kritik erst kürzlich erneut deutlich zurückgewiesen. Umweltdezernent Karsten Mankowsky und Dr. Annette Kern hatten dargelegt, dass die Auffangstation Tiere aus ganz Deutschland aufgenommen und sich dabei übernommen habe. Alleine im Jahr 2012 seien dort etwa 1500 Tiere gepflegt worden. Dies sei vom Personal her nicht zu schaffen. "Wir mussten einschreiten", hatte Mankowsky erklärt. Darüber hinaus betonte er, dass man mit der Stadt auf einem guten Weg sei. Und Mankowsky stellte klar: "Der Kreis ist nicht daran interessiert, das Ehrenamt in der Auffangstation kaputt zu machen." Auch diesen Vorwurf hatte es immer wieder gegeben.
Quelle: NGZ

Grevenbroich Stadt will mit weniger Lehrbecken sparen

Wasserfläche und Halle in Neurath sollen aufgegeben werden. Das Becken in Wevelinghoven soll – auch für Schüler – erhalten bleiben. Von Daniela Buschkamp
Ursula Kwasny wird am Donnerstag im Finanzausschuss einen Sanierungsplan für die Stadt vorlegen. Ein Vorschlag, der bei Sportvereinen wie dem Turnklub (TK) Grevenbroich oder dem Turnverein Germania Wevelinghoven für Unruhe sorgt: die Aufgabe von Lehrschwimmbecken im Jahr 2016. Das Problem: Diese Wasserflächen werden von den Vereinen auch für Anfänger-Schwimmkurse genutzt. Die Konsequenz für die Vereine: Sie müssten nach Alternativen suchen – "und das wird fast unmöglich", hat Norbert Steffen, Vorsitzender des Turnklubs Grevenbroich, bereits erfahren.
In den Stadtteilen Frimmersdorf, Neurath und Wevelinghoven gibt es je ein Lehrschwimmbecken. Während zu den Plänen für Frimmersdorf keine Stellungnahme abgegeben wird, sagt Rathaus-Sprecher Andreas Sterken zu Neurath: "Wenn die Stadt das Lehrschwimmbecken aufgibt, liegt das Einsparpotenzial bei rund 92 000 Euro." Die Verwaltung will sparen, indem sie schrittweise den Bestand an "nicht benötigten städtischen Gebäuden" reduziert. Dazu werden – neben der Aufgabe von Wasserflächen – die Schließung von Schulstandorten und die Reduzierung der Grünflächenbewirtschaftung im Sanierungspapier genannt. Ab dem Jahr 2016 geht die Verwaltung von einer Senkung der Ausgaben in Höhe von drei Prozent aus.
"Für uns wäre eine Schließung ein Problem", sagt Norbert Steffen. Rund 150 Kinder lernen pro Jahr beim TK; dazu wird auch das Lehrschwimmbecken in Neurath genutzt. An drei Nachmittagen pro Woche werden die Kurse angeboten. "Dafür brauchen wir Hallenzeiten ab 16 Uhr – und die sind belegt", sagt der Vereinsvorsitzende. In der Nachbargemeinde Jüchen hat er bereits angefragt – Zeiten sind dort nicht frei.
Eine weitere Möglichkeit: das "Monte Mare" in Bedburg. "Dort ist die Frage, ob das für uns überhaupt finanziell tragbar ist", sagt Steffen. Ohne Schwimmkurse fürchte er um die Zukunft der zurzeit 300 Mitglieder starken Schwimmabteilung. "Wenn die ernste Absicht besteht, das Lehrschwimmbecken zu schließen, würde ich mir wünschen, dass die Stadt mit uns spricht und uns Alternativen anbietet."
Während der TK zittern muss, können die Wevelinghovener Schwimmer aufatmen: "Ich gehe davon aus, dass unser Becken nicht geschlossen wird – auch wegen des Schulschwimmens", sagt Theo Holzmann, Geschäftsführer des 1000 Mitglieder zählenden TV Germania. Zudem habe der Verein viel Arbeit in das Becken gesteckt, übernehme die jährliche Grundreinigung. "Eine Schließung würde uns hart treffen", sagt Irmgard Gerbrand, stellvertretende Vorsitzende.
Rathaus-Sprecher Andreas Sterken erklärt, dass das Lehrschwimmbecken in Wevelinghoven – trotz zunächst anderslautender Information der Bürgermeisterin – nicht geschlossen werden soll. "Die endgültige Entscheidung über die Vorschläge aus dem Sanierungskonzept müssen erst die Mitglieder des Stadtrates treffen." Wichtig für die Schwimmer: Die Lehrbecken sollen erst geschlossen werden, wenn das Schlossbad umgebaut worden ist. Es soll 2016 fertig sein.
Quelle: NGZ

Neuss Ohren immer offen für Musik zum Stunk

Die Sängerin Sabine Wiegand ist für das musikalische Programm der alternativen Karnevalssitzung des Theaters am Schlachthof (TaS) zuständig. Aber sie legt großen Wert darauf, dass die anderen Stunk-Macher mit im Boot sind. Von Helga Bittner
Für Sabine Wiegand ist das ganze Jahr Stunk. Die Sängerin ist der Kopf des musikalischen Teils der alternativen Karnevalssitzung, die das Theater am Schlachthof nun zum 19. Mal über die Bühne gehen lässt, und hört von Januar bis Dezember Musik auch unter dem Aspekt, ob sie für den Stunk gecovert werden kann. Im Schnitt werden zehn Songs für jede Sitzung erarbeitet, "und das ganze Jahr denke ich darüber nach", sagt sie. Fast jeder Song, den sie hört – deswegen ist beim Autofahren auch immer das Radio an –, hört sie mit der Schere im Hinterkopf.
"Wenn wir im nächsten Jahr das 20. Mal feiern, haben wir eine Liste mit rund 200 Songs zusammen, die wir für den Stunk bearbeitet haben", sagt sie, und in ihrer Stimme mischen sich Stolz und Verwunderung. "Mittlerweile passiert es öfter, dass ich ein Lied höre und denke, das könnte in den Stunk passen, aber dann feststellen muss: Das hatten wir schon", sagt sie lachend.
Das "Wir" ist ihr dabei besonders wichtig. Denn auch wenn Sabine Wiegand die musikalische Leitlinie vorgibt – nichts wird entschieden, ohne dass es mit den beiden Textern des Stunk, Martin Maier-Bode und Jens Neutag, und dem Bandleader der Deeband, Timo Bader, abgesprochen ist. Letzterer notiert die Songs dann für alle beteiligten Musiker: für sich als Bassist, für Saxophonist Andy Goertz, Keyboarder Thorsten Schreiner, Gitarrist Wolfram Tippl, Schlagzeuger Tobias Guter und die beiden Bläser-Gäste.
Zudem könne jeder eigene Vorschläge machen, betont Wiegand und legt Wert darauf, dass diese von ihr genauso auf die Verwertbarkeit abgeklopft werden wie die von ihrer eigenen Liste. Einzig die Songs, die Wiegand als ihre zum Kult gewordene Bühnenfigur "Dat Rosi", mit der sie auch als Solistin vielfach unterwegs ist, singt, sind ihre Sache. "Deswegen kommen die auch ganz zum Schluss dran", sagt sie schmunzelnd.
Die genaue Absprache mit den beiden Textern ist vor allem deswegen nötig, weil die Songs erstens zu den Szenen passen müssen und zweitens ein eigenes Thema transportieren sollen. "Es geht nicht darum, eine Szene mit Musik abzuschließen", betont Wiegand, "sondern der Song muss eigenständig sein." Ihre Texte, die sie den gecoverten Songs auf die Noten schreibt, erweitern die Stunk-Themenpalette gewissermaßen in Form eines gesungenen Kabaretts.
Im Vorfeld läuft die Absprache mit Maier-Bode und Neutag per Mail. "Eine Woche lang geht das ziemlich intensiv hin und her", erzählt sie, denn Maier-Bode und Neutag arbeiten ihre Songvorschläge ein und bringen den kompletten Text mit Ablaufplan mit, wenn wie jetzt die Proben zum Stunk im Theater am Schlachthof beginnen.
Und wonach wählt sie die Musikstücke nun aus? Ein bisschen nach Popularität, sagt sie, aber auch in dem Bestreben, eine Mischung zwischen neuen und alten Songs hinzubekommen. 2013, so findet sie, sei kein so gutes Jahr gewesen, will aber auch noch nicht zu viel verraten. Nur das: "Get lucky" von Daft Punk ist dabei, obwohl der Song eigentlich viel zu viel und überall liefe. "Aber er passt natürlich wunderbar zu Frau Merkel", sagt sie lachend – die sie auch wieder selbst spielt.
Aus den vielen Stunk-Jahren hat Sabine Wiegand inzwischen aber auch gelernt, keine Songs zu verwenden, die ihr sehr am Herzen liegen. "Denn ich habe dann nur noch den neuen Text im Kopf und weiß sofort, welches Kostüm ich anhatte, als ich den Coversong gesungen habe", sagt. So bleiben die Lieder der Beatles oder von Elvis Presley für den Stunk tabu. Die passen dafür gut in die Liedprogramme, mit denen Sabine Wiegand auch immer wieder ganze Abende auf der Bühne steht.
Quelle: NGZ

Neuss 1 Apotheker ordnen ihre Notdienste im Kreis neu

Seit dem neuen Jahr ist der Notdienst in der Region Neuss gleichmäßiger verteilt. So sollen die Kunden kürzere Wege haben. Von Susanne Genath
Wer in den Notdienstkalender schaut, den Apotheker Wilhelm Junior für Neusser und Kaarster Kunden zusammengestellt hat, wird sich wundern. "An manchen Wochenenden sind darin drei diensthabende Apotheken in beiden Städten verzeichnet, an anderen wieder nur eine, möglicherweise auch mal gar keine", berichtet er.
Der Grund: Die Apothekerkammer Nordrhein hat mit Beginn dieses Jahres die Organisation der Notdienste umgestellt. Sie werden nun nicht mehr innerhalb einzelner Städte oder Gemeinden festgelegt, sondern per Computer flächendeckend über das gesamte Kammergebiet ermittelt, in annähernd gleich großen Waben, so dass der auf Neuss und Kaarst beschränkte Notdienstkalender nicht alle Möglichkeiten, an Medikamente zu kommen, wiedergibt. Wenn an einem Wochenende Apotheken in Wevelinghoven, Meerbusch und Heerdt Dienst haben, kann es für einen Neusser günstiger sein, nach Heerdt oder Meerbusch zu fahren als im Rhein-Kreis zu bleiben.
Grundsätzlich ist für die Suche nach der nächsten Apotheke nicht mehr die Stadt maßgeblich, in der sich ein Patient befindet, sondern sein genauer Standort. "Jede Apotheke ist verpflichtet, per Aushang mitzuteilen, wo sich – von ihr aus gesehen – die zwei nächsten Notdienstapotheken befinden, und zwar unabhängig von den Stadtgrenzen", erklärt Junior, der seit 29 Jahren die Elch-Apotheke an der Viersener Straße führt. Patienten könnten sich auch per Internet oder Telefon informieren, wo sie nach Geschäftsschluss noch dringend benötigte Medikamente erhalten. "Insgesamt ist das neue System jetzt zum Vorteil sowohl der Kunden als auch der Apotheker", sagt Junior. Habe er bislang 17 bis 18 Notdienste pro Jahr leisten müssen, seien es künftig nur noch elf bis zwölf.
Die Apothekerkammer hat nach eigenen Angaben mit der Neuorganisation auf einen vielfachen Patientenwunsch reagiert, trägt aber auch der steigenden Anzahl von Apothekenschließungen Rechnung. In den vergangenen fünf Jahren seien es im Kammerbezirk Nordrhein über 100 gewesen. Mit dem neuen flächendeckenden Netz, das in Städten enger geknüpft sei als auf dem Land, sichere man die Notdienstversorgung der Bevölkerung, sagt Geschäftsführer Stefan Derix.
"Natürlich bietet ein solches System nicht für jeden eine optimale Lösung", sagt er. Beschwerden werde es sicherlich auch in Zukunft geben. So wie jüngst in der Nacht zu Neujahr, als sich eine junge Neusser Mutter bei der Apothekerkammer darüber beschwert hatte, dass sie eine relativ weite Anfahrt zur Notdienstapotheke hatte und dann noch um 2 Uhr nachts mit anderen Kunden eine Zeitlang davor warten musste, ehe sie bedient wurde. "Es kann immer passieren, dass man mal warten muss", erklärt Derix.
Fast kein Notdienst sei wie ein anderer. "Das hängt auch davon ab, ob gerade eine Grippewelle oder Magen-Darm-Erkrankung umgeht", sagt er. Und nicht jeder komme mit einem Rezept vom Notarzt. "Einige wollen nachts um 3 Uhr auch nur ein paar Hustenbonbons haben oder Augentropfen für ihren Hund."
200 Euro erhalte ein Apotheker für einen 24-stündigen Notdienst, berichtet Martin Katzenbach, Pressesprecher des Apothekerverbandes Nordrhein. "Das ist immerhin etwas. Aber ein Schlüsseldienst bekommt 350 Euro am Wochenende für einen Einsatz."
Quelle: NGZ